1. Tag bei der Azoren Rallye für das Team ŠKODA AUTO Deutschland

Skoda bei der Azoren Rallye 2012 Tag 1

Skoda bei der Azoren Rallye 2012 Tag 1

24.2.2012 Weiterstadt/Ponta Delgada – Schon beim morgendlichen Shakedown am 23.2.2012 deutete Sepp Wiegand an, dass er ein schnelles Küken in der Truppe der IRC-Starter sein will. Ein winziger Mauerkuss, bei dem aber nur Lack abhanden kam, wirkte dabei wie ein zusätzlicher Weckruf.

Vom Start weg lieferten sich der amtierende IRC Champion Andreas Mikkelsen (Team SKODA UK Motorsport) sowie SKODA Werkspilot und Vorjahressieger Juho Hänninen den erwartet heißen Kampf um die Spitze. Am Ende des ersten Tages führt der Norweger Mikkelsen mit genau 1,4 Sekunden vor dem finnischen Schotterspezialisten Hänninen. Auf Platz fünf folgt mit Sepp Wiegand der dritte SKODA Pilot, Herrmann Gassner Junior auf Platz sieben und Al Ketbi Rashid auf Platz neun sorgen dafür, dass alle Fabia S2000 Piloten in den Top Ten liegen.

Unter den Augen von ŠKODA Motorsport-Teamchef Michal Hrabánek starteten Sepp Wiegand / Timo Gottschalk in ihre erste IRC Rallye. Die Azoren-Insel Sao Miguel zeigte auch gleich ihr ganzes Programm: Von strahlendem Sonnenschein beim Start am Hafen von Ponta Delgada bis zu Nebel in den nur wenige Kilometer entfernten Bergen – es war alles dabei. In Erwartung der wechselhaften Wetterbedingungen und zum Teil sehr schmieriger Pisten ließ Sepp Wiegand noch kurz vor dem Start seine Michelin-Schotterreifen etwas nachschneiden. Ein guter Griff, denn schon in der ersten Wertungsprüfung gelang ihm eine sehr gute fünfte Zeit. Die zweite Prüfung beendete er mit der siebentbesten Zeit, blieb damit aber auf Gesamtrang fünf.

Weil am zweiten Tag die fünf Erstplatzierten nach der zweiten Prüfung in umgekehrter Reihenfolge starten, müssen Wiegand / Gottschalk am zweiten Tag als Straßenfeger für die anderen Piloten eine Spur legen. „Wir sind neu und müssen lernen, auch als Erste zu fahren“, gibt Sepp Wiegand später zu Protokoll. Auf der dritten Prüfung, einer Mann-gegen-Mann Super Stage in einem Steinbruch konnte der ŠKODA AUTO Deutschland Pilot trotz angeknackster Felge und leicht verbogener Hinterradaufhängung nach Touchieren der Betonstreckenbegrenzung den fünften Gesamtrang sogar noch festigen.

Die Fans werden es ihm hoffentlich danken – vor allem die weiblichen. Denn schon beim Showstart am Donnerstag, aber auch am ersten richtigen Rallyetag musste der sympathische Sachse mehr Autogramme schreiben als wohl in seiner ganzen Rallyekarriere zuvor.

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