44. Osnabrücker ADAC Bergrennen 2011

Rasanter Motorsport beim 44. Osnabrücker ADAC Bergrennen am 13./14. August 2011

30.7.2011 – Wenn am 13. und 14. August auf dem 2,030 km langen „Uphöfener Berg“ der 6. Lauf um die Deutsche Automobil-Bergmeisterschaft 2011 und weitere nationale und internationale Meisterschaften und Markenpokale ausgetragen werden, erleben die Fans wieder sprichwörtlich „Motorsport zum Anfassen!“. Die Besucher erleben an der Strecke wie die Piloten bei dem Kampf um 1000stel Sekunden ihre Ideallinie suchen und bei Spitzengeschwindigkeiten von rund 200 km/h in höchster Konzentration die Kurven bewältigen.

Gleichzeitig pulsiert im offenen Fahrerlager das Leben, denn schließlich werden hier die letzten Feinabstimmungen an den Rennwagen vorgenommen und zwischen den Läufen werden unzählige Benzingespräche geführt.

Abseits der Rennstrecke ist aber auch in anderer Weise für Unterhaltung der Gäste gesorgt.

Besonders spannend wird es immer dann, wenn die offenen Rennwagen (offene Gruppe C-Sportwagen und Formel-Rennwagen) am Start stehen. Hier starten auch die Favoriten auf den diesjährigen Gesamtsieg um den „Großen Autohaus Lenz Pokal“.

Der letztjährige Gesamtsieger Guy Demuth aus Luxemburg präsentiert seine neue Wunderwaffe, den fast 500 PS starken Osella FA 30, mit dem er einen Angriff auf den bestehenden Streckenrekord von 55,274 Sekunden angekündigt hat. Die offenen Sportwagen elektrisieren die Fans, wenn die lauten Motoren dieser ultraschnellen offenen Flitzer am Start ertönen. So werden der derzeit führende in der Deutschen Automobil-Bergmeisterschaft Uwe Lang sowie die beiden südbayerischen Brüder Michael und Peter Behnke, die allesamt mit einem Osella PA 20 unterwegs sind, ebenfalls zum Angriff auf den Titel in der „Borgloher Schweiz“ blasen.

Der KW-Bergcup Gruppe H gilt als die stärkste Breitensportserie im Motorsport auf dem Kontinent. Die weit mehr als 100 Teilnehmer dieser Serie stellen das Herz des Tourenwagensports am Berg dar und sind „ein Muss“ für alle Tuningfans. Ob VW Polo, Opel Corsa, Ford Escort, Suzuki Swift, VW Scirocco, Fiat X 1/9 oder in der großen Division zahlreiche Opel Kadett C-Modelle, BMW 320 bzw. 2002, Renault Clio bzw. Renault Megane – vom Grün der Startampel bis zum Passieren der Lichtschranke im Ziel gibt jeder hartringend um jeden Millimeter Ideallinie und jede 100stel Fahrzeit ankämpfend alles, um sich die Faszination und den Beifall des Publikums zu verdienen.

Der Schweizer Reto Meisel hat mit seinem Mercedes 190 RM 1 V8 den Titel des diesjährigen Deutschen Automobil-Bergmeisters für Tourenwagen fest ins Visier genommen. Das Fahrzeug ist mit einem ehemaligen Formel 1-Motor ausgestattet und leistet rund 570 PS. Aber auch die ehemaligen Fahrzeuge der Deutschen Tourenwagenmeisterschaft und aus der STW-Serie haben eine große Fangemeinde. So präsentiert der Unterfranke Klaus Hoffmann einen Original Opel Astra Ex-DTM und sorgt mit einem unvergleichbaren Sound für großes Aufsehen. Im Konzert der Titelfavoriten bei den Tourenwagen mischt weiterhin der amtierende deutsche Bergmeister Norbert Handa mit dem über 600 PS-starken Lancia Delta Integrale mit, so dass bei den Rennen der Tourenwagen äußerste Spannung garantiert ist.

Seit mehr als einem Jahrzehnt treten die Teilnehmer der drei Serien Abarth-Coppa-Mille, British-Car-Trophy und NSU-TT-Trophy bei zahlreichen Motorsport-Events zum „Kampf der Zwerge“ an. Mit einem der größten Starterfelder im historischen Motorsport gehen die Renntourenwagen bis 1300 ccm auf den bekannten Rundstrecken in Mitteleuropa an den Start. Dabei wagen sie einmal jährlich einen Ausflug an den Berg und haben dabei zusätzlich eine große Fangemeinde gefunden. Auch die Qualität der Rennsemmeln kann sich sehen lassen und scheut keine internationalen Vergleiche. Hier sind die klassischen Renner der sechziger Jahre wie der Fiat Abarth 1000 TC, Autobianchi A112 oder Fiat 127 zu Hause. Beim „Kampf der Zwerge“ ist großer Spaß garantiert.

Der NSU Bergpokal feiert in diesem Jahr ein kleines Jubiläum. Seit genau 10 Jahren starten bis zu 20 NSU TT, dem deutschen Rennsportklassiker der 60er und 70er Jahre, mit dem damals modernen Heckmotoren-Antriebskonzept an Deutschlands Bergen und fighten in ihrer eigenen Meisterschaft jährlich um ihren Champion. Gerade beim nördlichsten Bergrennen Deutschlands wird die Gruppe der NSU-Racer von einer starken Fangemeinde begleitet und im Fahrerlager bei offenen Motorhauben dicht umlagert.

Eine absolute Neuheit stellt der Auftritt des Canadian American Challenge Cups dar. Die buntesten und brutalsten Rennboliden aller Zeiten aus CanAm- und Interserie zwischen 1966 und 1974 gehen in ihrem Premierejahr bei ihren europaweiten Einsätzen am „Uphöfener Berg“ an den Start. Eine kleine Gruppe wird mit donnernden V8-Motoren und schneller als die Formel 1 in ihrer Zeit die Flower-Power der Sixties für kurze Zeit zurückbringen.

„Ein Auto muss man zuerst träumen“. Dieser Satz von Enzo Ferrari begleitet seit vielen Jahren das Osnabrücker ADAC Bergrennen, denn schließlich präsentiert Bernhard Dransmann Jahr für Jahr einige dieser traumhaften Spitzenmodelle der roten Renner mit dem schwarzen Pferd auf gelben Grund. Wieder werden diese hochexklusiven Sportfahrzeuge aus Maranello die Besucher in Verzückung versetzen. Auch in diesem Jahr bleibt es ein gut gehütetes Geheimnis, mit welchen Spitzenmodellen Bernhard Dransmann den Berg erobert. Dabei erhält er in diesem Jahr Unterstützung von einigen automobilverrückten Ferraristi aus den Niederlanden und Belgien, die u. a. einen neuen Ferrari 458 Challenge, einen Ferrari 360 GT und einen seltenen Ferrari 308 GT BM in Rallyeversion präsentieren.

Es klingt schon ein wenig wie im Märchen, doch der sympathische Schweizer Fred Bernhard hat es mit Freunden in die Realität umgesetzt: Der Umbau eines VW T1 (Split-Window), Bj: 1962, mit der kompletten Technik eines Porsche 993 Bi-Turbos wurde in sechs Jahren und rund 3000 Stunden realisiert. Damit gilt das Fahrzeug als „wahrscheinlich schnellster VW-Bulli der Welt“. Das mit weit über 400 PS ausgestattete Fahrzeug war bereits zweimal am „Uphöfener Berg“ zu bewundern und ist im Fahrerlager stets dicht umlagert.

Der prominente TV-Star Norbert Heisterkamp wird beim 44. Osnabrücker ADAC Bergrennen wieder ins Lenkrad greifen. Bekannt wurde der ehemalige Stuntman insbesondere durch seine Rolle des „Harry Möller“ in der RTL-Serie „Alles Atze“ und durch verschiedene Kinoproduktionen u.a. „Sieben Zwerge – Der Wald ist nicht genug“ sowie dem SAT 1-Automagazin, in dem er unbestechlich, ehrlich und gnadenlos Automodelle ins Visier nimmt. Am „Uphöfener Berg“ präsentiert Norbert Heisterkamp einen VW-DigiTec Scirocco mit satten 380 PS, wobei er im Fahrerlager auch gerne die Autogrammwünsche seiner kleinen und großen Fans erfüllt.

Abseits der Rennstrecke bietet die RWE-Erlebniswelt „Lernen und Vergnügen“ spannende Themen und Wissenswertes zum Thema „Energie“ in einem abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm aus Spiel, Spaß und wertvollen Informationen. Dabei steht im Mittelpunkt ein Segway-Parcous, auf dem man seine Runden drehen kann und für die Kids wird mit den E-Bobbycars um die Wette gefahren.

„Ich fahr Strom – wer fährt mit?“ Unter diesem Motto stellen die Stadtwerke Osnabrück verschiedene Elektrofahrzeuge in unterschiedlichen Varianten vor. Das Interesse der Elektromobilität ist bereits heute riesengroß und deshalb darf man auch auf die verschiedenen Fahrzeuge bis hin zu ersten Modellen für den Automobilsport gespannt sein.

Erstmals startet der Münsteraner Unternehmer Titus Dittmann mit einer fast 500 PS starken Dodge Viper beim Bergrennen. Seinen Bekanntheitsgrad erlangte er jedoch weniger durch den Automobilsport als vielmehr als „Vater der deutschen Skateboardscene“. In dieser Eigenschaft hat Titus Dittmann auch die nach ihm benannte Stiftung „Skate aid“ ins Leben gerufen. Mit der Stiftung „Skate aid“ nutzt er mit seinem Team die Kraft des Skateboards, um den Kindern und Jugendlichen in Krisengebieten auf der ganzen Welt Hoffnung auf vier Rollen zu bringen.

Die DTM-Meisterschaft, deren Läufe regelmäßig im TV übertragen werden, wird regelmäßig von einem Safety-Car von Audi-Motorsport angeführt. Der mit 450 PS und 8 Zylindern bei einer 7-Gang-Schaltung ausgestattete Audi RS 5 hat die Aufgabe, bei Gefahrensituationen und extremen Witterungsverhältnissen in das Renngeschehen einzugreifen, um die Sicherheit der Teilnehmer zu gewährleisten. Dieses Safety-Car aus der DTM wird Peter Lux, langjähriger Pilot des Safety-Cars in der DTM und anderen internationalen Meisterschaften in diesem Jahr am Berg vorstellen.

Die Trainings- und Qualifikationsläufe der rund 150 Teilnehmer finden am Samstag, den 13. August zwischen 9.00 und 18.00 Uhr statt; um 20.00 Uhr beginnt im Festzelt die „1. Osnabrücker Mega-Bergparty“ mit viel Musik und guter Laune sowie dem Spitzenkünstler „Master Me“, der „die Puppen tanzen lässt“.

Am Sonntag, den 14. August werden insgesamt 4 Rennläufe durchgeführt und zwar in der Zeit zwischen 9.00 und 17.00 Uhr, anschließend findet die Siegerehrung auf der Tribüne im Vorstartbereich statt.

Alle aktuellen Informationen und Eintrittspreise zum 44. Osnabrücker ADAC Bergrennen gibt es im Internet unter: www.msc-osnabrueck.com.

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