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Familie,
Gesellschaft, Verbraucherschutz
und Arbeitsmarkt! |
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Heinen: Frauen- und Familienbild modernisieren
Berlin (ots) - Anlässlich der Modernisierung des
Grundsatzprogramms der CDU erklärt die
Vorsitzende der Gruppe der
Frauen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ursula
Heinen MdB:
Eine Modernisierung des Frauen- und
Familienbildes im
Grundsatzprogramm der CDU ist notwendig. Dies
betrifft
beispielsweise die Möglichkeit zur
Erwerbstätigkeit von Frauen. Ein
Wandel in Politik und Gesellschaft muss
bewirken, dass Frauen auch
beruflich die gleichen Chancen haben wie Männer
und die Belastung der
Vereinbarkeit von Beruf und Familie nicht
alleine auf ihren Schultern
liegt. Die Einführung des Elterngeldes mit zwei
Partnermonaten, das
zum 1. Januar 2007 in Kraft tritt, ebnet hier
den Weg. Wenn auch mehr
Männer die Kinderbetreuung übernehmen, führt
dies parallel zu einer
Gleichstellung der Chancen und Risiken von
Frauen im Beruf.
Um tatsächliche Wahlfreiheit von Familien
herzustellen, darf nicht
nur die Form der Einverdienerfamilie gefördert
werden. Die Einführung
eines Familiensplittings als Ergänzung zum
Ehegattensplitting ist
hier eine notwendige Weiterentwicklung.
Auch müssen wir uns dem Problem stellen, dass in
Deutschland nicht
alle Kinder in "Bilderbuchfamilien" aufwachsen.
Daher ist ein
beitragsfreies, verpflichtendes letztes
Kindergartenjahr ein weiterer
wichtiger Punkt, der in das Programm aufgenommen
werden sollte.
Kinder erlernen hier soziales Verhalten und
Sprachkenntnisse, die
nicht nur in Familien mit
Integrationshintergrund oft mangelhaft
sind.
Kind oder Karriere?
Hamburg (ots) - Für 89 Prozent aller Deutschen
gehören Kinder,
Familie und Beruf zum Leben - darin sind sich
Männer und Frauen
einig, wie eine exklusive Umfrage für die neue
BRIGITTE BALANCE (ab
1. November im Handel) ergab.
Fragt sich nur, an wem dann die Kinderbetreuung
hängen bleibt?
Aber hier gibt es Fortschrittliches zu
berichten: Fast jeder zweite
berufstätige Mann würde Elternzeit nehmen, wenn
es ab nächstem Jahr
die neue Elterngeldregelung gibt. Und immerhin
57 Prozent der Männer
würden gerne zuhause bei ihren Kindern bleiben,
wenn sie nicht aus
finanziellen Gründen arbeiten müssten. Bei den
berufstätigen Frauen
sind es weniger, nämlich 46 Prozent, die ihren
Job, wenn möglich,
gegen Kinderbetreuung tauschen würden.
Dass die deutschen Frauen ihre Arbeit lieben,
zeigt auch ein
anderes Ergebnis: Auf die Frage, ob sie sofort
ihren Beruf aufgäben,
wenn sie im Lotto gewinnen würden, antworteten
nur 16 Prozent aller
berufstätigen Frauen mit Ja. Bei den Männern
waren es immerhin 29
Prozent. Zeit also für die neue
Elterngeldregelung.
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