ADAC Autotest 2012: Mercedes SLK 55 AMG

ADAC Autotest
Mercedes SLK 55 AMG
Wem offen nicht genug ist

27.8.2012 München (ots) – Je nach Standpunkt ist der Mercedes SLK in AMG-Ausführung eine ultimative Fahrmaschine, der Neidfaktor schlechthin oder völlig überflüssig. So sehen die Fakten aus: Unter der Haube verrichtet ein kräftestrotzender V8-Saugmotor mit 422 PS seine Arbeit, dessen Verbrauch gegenüber dem Vorgänger mit technischen Finessen gesenkt wurde: Mercedes konnte den Durst immerhin um 30 Prozent zügeln. Trotzdem laufen im ADAC EcoTest, dem strengen Umweltranking des Clubs, immer noch 9,5 Liter Super Plus pro 100 km in die Brennräume.

Per Zylinderabschaltung mutiert das Triebwerk in Sekundenbruchteilen zum Vierzylinder, wenn es der Fahrer ruhig angehen lässt. Außerdem sind nun Start-Stopp-Automatik und Bremsenergie-Rückgewinnung serienmäßig. Das äußerst straff abgestimmte Fahrwerk macht dem Sportwagen alle Ehre: Es hält den Kraftprotz bis in den Grenzbereich neutral auf der Straße und bleibt dann dank ESP weiterhin gut kontrollierbar. Gut dazu passt die exakte und direkte Lenkung. Puristen wünschen sich zwar eine Handschaltung, aber die Automatik erledigt die Arbeit ohnehin perfekt. Im ADAC Test kommt der potente Sportflitzer auf die gute Gesamtnote von 2,4.

Die Kombination aus Coupé und Roadster, deren Klappdach in wenigen Sekunden öffnet und schließt, hat allerdings einen stolzen Preis: Leistungshungrige Kunden müssen dafür 72 590 EUR auf den Tisch des Händlers blättern.

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