AUDI AG: Arbeitsschutz 2011 ausgezeichnet

26.7.2012 – Positive Bilanz beim Audi-Arbeitsschutz: Gemessen an den Arbeitsstunden bleiben die Betriebsunfälle auf einem konstant niedrigen Niveau. Audi hat an seinen Standorten den Tiefststand von 2,3 Betriebsunfällen pro einer Million Arbeitsstunden seit 2008 nun zum dritten Mal erreicht. In der Statistik werden alle Unfälle erfasst, die für die Betroffenen mindestens einen Tag Arbeitsausfall nach sich ziehen. Besonders verantwortungsvolle Teams, die maßgeblich den Arbeitsschutz verbesserten, ehrte das Unternehmen an diesem Donnerstag im Audi Forum Neckarsulm.

Gleich fünf Vertreter von Unternehmensleitung und Betriebsrat übergaben gemeinsam die Preise: Produktionsvorstand Dr. Frank Dreves, Personalvorstand Thomas Sigi, Gesamtbetriebsratsvorsitzender Peter Mosch sowie Betriebsratsvorsitzender Norbert Rank und Werkleiter Fred Schulze, beide Neckarsulm.

Aus verschiedenen europäischen Standorten reisten Audi-Mitarbeiter zur Vergabe des Arbeitssicherheitspreises 2011 an den Standort Neckarsulm. Insgesamt neun Teams zeichneten sich im vergangenen Jahr dadurch aus, dass sie den Arbeitsschutz deutlich verbesserten. „In einer Fertigung, die immer komplexer wird, ist das Thema Arbeitssicherheit wichtiger denn je“, betont Produktionsvorstand Dr. Frank Dreves: „Für eine reibungslose Produktion brauchen wir deshalb Mitarbeiter, die dafür sorgen, dass Arbeitsschutz ernst genommen und kontinuierlich optimiert wird. Nur so können wir die Sicherheit und Gesundheit unserer Mannschaft auf dem hohen Audi-Standard halten.“

„Wir freuen uns über dieses herausragende Ergebnis“, so Personalvorstand und Arbeitsdirektor Thomas Sigi. „Der Erfolg der ausgezeichneten Teams motiviert alle Mitarbeiter, sich weiter für die Arbeitssicherheit zu engagieren – tagtäglich und mit Verantwortung füreinander.“

„Arbeitssicherheit ist ein Thema, das die gesamte Audi-Belegschaft angeht. Dabei ist es wichtig, dass Verantwortlichkeiten klar geregelt sind, Zuständigkeiten abgesprochen werden und letztlich jeder Einzelne Arbeitssicherheit auch konkret lebt“, erklärt Peter Mosch, Gesamtbetriebsratsvorsitzender der AUDI AG.

„Sicherheit der Arbeitsplätze hat für uns Betriebsräte mit Blick auf die Gesundheit unserer Kolleginnen und Kollegen einen hohen Stellenwert. Deshalb unterstützen wir das Unternehmen bei seinen Bemühungen die hohen Standards dauerhaft zu halten und wo immer möglich noch zu verbessern“, bestätigt auch der Neckarsulmer Betriebsratsvorsitzende Norbert Rank.

Die fünfzehnköpfige Jury zeichnet in diesem Jahr erstmals Gewinner in vier Kategorien aus:

  • In der Kategorie „Kontinuierliche Senkung der Unfallzahlen“ belegte die Aufbaulinie B II / Untergruppenfertigung A3/A4 aus Ingolstadt den ersten Platz. Im Zeitraum von 2007 bis 2011 sanken die Betriebsunfälle um 7,4 Indexpunkte pro einer Million geleisteter Arbeitsstunden.
  • Das Audi Bildungswesen verteidigte den ersten Platz in der Kategorie „Unfallfreies Arbeiten“. Insgesamt steigerten dort die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Spitzenwert aus dem Jahr 2010 auf 5,0 Millionen unfallfreie Arbeitsstunden – unternehmensweit ein herausragendes Ergebnis.
  • Den Preis für das diesjährige Initiativprojekt verlieh die Jury an das Team Decklack A4 aus Ingolstadt. Prämiert wurde die Veränderung der Betriebsmittel: Durch eine clevere Idee öffnen sich die Türen nun automatisch und vermeiden so Verletzungen.

Standortsieger in der Kategorie Initiative wurden in diesem Jahr folgende Teams: Montage A4 (Neckarsulm), Lackiererei (Ingolstadt), Türenvormontage (Brüssel) und Rumpfmotormontage (Győr).

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