Audi mit Innovationsschub in Le Mans

  • Audi bringt ersten Diesel-Hybrid-Sportwagen nach Le Mans
  • Elfter Sieg der Marke bei der 80. Ausgabe des Rennens als Ziel
  • ultra-Leichtbau als Basis für den e-tron quattro

8.6.2012 – Zum 80. Mal werden am 16. und 17. Juni 2012 die 24 Stunden von Le Mans ausgetragen, das wichtigste Langstrecken-Rennen der Welt. Pünktlich zum Jubiläum nutzt Audi den französischen Klassiker einmal mehr für den Einsatz von Zukunftstechnologien, die auch für die Produktentwicklung der Marke mit den vier Ringen von Bedeutung sind.

Nach zehn Siegen ist die Zeit reif für eine neue Herausforderung: Für Audi geht es in Le Mans nicht alleine um den nächsten Erfolg. Das Unternehmen möchte mit neuen Technologien an der Spitze stehen – wie schon so oft in der mehr als 30-jährigen Motorsport-Geschichte und ganz speziell in Le Mans. 2001 gelang Audi der erste Sieg mit der Kombination von Turboaufladung und Direkteinspritzung (TFSI), wie sie heute in der Serie Standard ist. Der erste Le-Mans-Erfolg eines Diesel-Rennwagens sorgte 2006 weltweit für Schlagzeilen. 2010 triumphierte erstmals ein Fahrzeug mit variabler Turbinengeometrie (VTG).

Jetzt kommt der Audi R18 e-tron quattro – der erste Rennwagen mit Diesel-Hybridantrieb in Le Mans, mit dem auch der quattro-Antrieb in den Motorsport zurückkehrt. Mit der Startnummer „1“ gehen die Vorjahressieger Marcel Fässler/André Lotterer/Benoît Tréluyer (CH/D/F) mit dieser Technik an den Start. Ihre Teamkollegen Dindo Capello/Tom Kristensen/Allan McNish (I/DK/GB) steuern den Diesel-Hybrid mit der Nummer „2“.

Zugleich bringt Audi einen „Zwilling“ des R18 e-tron quattro nach Le Mans, der den Einsatz eines Diesel-Hybrid überhaupt erst möglich gemacht hat: den Audi R18 ultra, den leichtesten Le-Mans-Prototyp, den Audi je gebaut hat. Im Cockpit des R18 ultra mit der Startnummer „3“ wechseln sich Romain Dumas/Loïc Duval/Marc Gené (F/F/E) ab. Die Nummer „4“ pilotieren Marco Bonanomi/Oliver Jarvis/Mike Rockenfeller (I/GB/D).

Mit Ausnahme des Hybridsystems und der unterschiedlichen Designs sind der R18 e-tron quattro und der R18 ultra technisch absolut identisch. Beide verkörpern die ultra-Leichtbau-Technologie und damit eine Kernkompetenz des Unternehmens. Ein Beispiel dafür ist das neue CFK-Getriebegehäuse – das erste seiner Art in einem LMP-Sportwagen.

In beiden Fahrzeugkonzepten stecken viele weitere Innovationen – vom besonders effizienten Aufladungskonzept des 3,7-Liter-V6-TDI-Aggregats mit seinem Mono-VTG-Lader bis hin zum digitalen Rückspiegel mit einem Aktivmatrix-OLED-Display. Er verbessert die aktive Sicherheit deutlich, besitzt hohe Relevanz für den Straßenverkehr und ist ein perfektes Beispiel für die enge Verzahnung zwischen der Technischen Entwicklung (TE) der AUDI AG und Audi Sport.

Wie attraktiv Le Mans als Bühne für neue Technologien ist, zeigt sich 2012 eindrucksvoll: Noch nie waren so viele unterschiedliche Antriebskonzepte am Start. Audi erwartet Toyota als starken neuen Konkurrenten im Feld der 56 Teilnehmer. Beim Testtag begegneten sich beide Hersteller Anfang Juni erstmals zu einem direkten Vergleich – und dabei hatte Audi die Nase vorn.

Eingesetzt werden alle vier R18 vom Audi Sport Team Joest, dem erfolgreichsten Le-Mans-Team aller Zeiten. Auch der Fahrerkader ist hochkarätig: Insgesamt 19 Le-Mans-Siege vereinen die zwölf Audi-Piloten auf sich.

1.000 Gäste der Marke aus 24 einzelnen Märkten werden den Auftritt in Le Mans verfolgen. Auch die Publikumsränge dürften gut gefüllt sein: Bereits vor zwölf Monaten kamen 249.500 Zuschauer an die Sarthe – ähnlich viele Fans werden auch zum Jubiläum in diesem Jahr erwartet.

Zuschauer, die das Rennen zuhause verfolgen, können auf viele Informationskanäle zurückgreifen: Neben den nationalen Fernsehübertragungen bietet www.audi-liveracing.com einzigartige Cockpit-Kameraperspektiven und Zusammenschnitte des Rennens. Die iPhone-App Audi Sport berichtet umfassend mit Ticker, News, Bildern und Ergebnissen vom größten Rennsport-Ereignis des Jahres.

Themen des Wochenendes

– Wie schnell wird Audi sein, wie gut Herausforderer Toyota?
– Welche Vorteile bietet der Audi R18 e-tron quattro, welche der R18 ultra?
– Wird in Le Mans bei der 80. Ausgabe des Rennens ein Zuschauerrekord erreicht?
– Kann Audi seinen elften Sieg seit dem Jahr 2000 feiern?
– Kann Audi seinen Vorsprung in der Langstrecken-Weltmeisterschaft ausbauen?
– Wer liegt nach Le Mans in der Fahrer-Weltmeisterschaft vorne?

Stimmen der Verantwortlichen

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi-Motorsportchef): „In Le Mans starten wir im Vergleich zu den Vorjahren mit einer ganz neuen Aufstellung. Wir werden erstmals werksseitig mit vier Fahrzeugen und zwei unterschiedlichen Konzepten antreten, dem R18 e-tron quattro und dem R18 ultra. Wir haben das Rennen in Spa als Generalprobe für Le Mans genutzt und konnten es mit einem sehr guten Ergebnis abschließen. Die Anpassung unserer Fahrzeuge an die Strecke haben wir beim Testtag begonnen. Wir sind diesmal auch in der Situation, dass wir unseren voraussichtlich stärksten Konkurrenten Toyota zum ersten Mal in einer Rennsituation kennenlernen. Wir wissen noch nicht, wo unser Gegner genau stehen wird. In jedem Fall aber ist Le Mans jedes Jahr eine völlig neue Herausforderung, die man erst einmal bewältigen muss.“

Ralf Jüttner (Technischer Direktor Audi Sport Team Joest): „Beim 14. Start von Audi in Le Mans setzen wir zum ersten Mal vier Rennwagen ein. Logistisch, personell und in unserem Umfeld haben wir uns gut darauf vorbereitet. Zum ersten Mal betreuen wir auch zwei verschiedene Technologien. Der R18 ultra gilt als konventionelles Auto, aber so konventionell ist er gar nicht. Wiegt man ihn ohne Ballastgewicht, ist er einer der leichtesten Prototypen und steckt voller Innovationen. Der R18 e-tron quattro ist das erste Diesel-Hybridfahrzeug. Das ist wieder eine Premiere für eine sehr fortschrittliche Technologie und der nächste Meilenstein nach TFSI und TDI. Bei den 6 Stunden von Spa hat alles funktioniert, auch der Umgang mit dieser Technik in der Box und bei den Stopps. Jetzt muss sich alles 24 Stunden lang bewähren. Wir sind bereit dafür.“

Fakten und Stimmen der Audi-Fahrer

Marcel Fässler (36/CH), Audi R18 e-tron quattro #1
– Kehrt als Vorjahressieger nach Le Mans zurück
– Ist bislang der einzige Schweizer, der diesen Klassiker gewann
– Fuhr zuletzt die schnellste Rennrunde in Spa
„Es ist schön, nach Le Mans zu kommen und zu wissen, dass man dieses Rennen bereits einmal gewonnen hat. Und es ist eine besondere Ehre, mit der Nummer ‚1’ an den Start zu gehen. Ein Jahr lang konnten wir davon zehren. Aber alles fängt jetzt wieder bei Null an. In diesem Jahr wird es besonders spannend, denn wir gehen mit dem Hybrid-Antrieb an den Start. Wir sind höchst motiviert und wollen zeigen, dass die neue Technologie sofort siegfähig ist.“

André Lotterer (31/D), Audi R18 e-tron quattro #1
– Der gebürtige Duisburger feierte vor einem Jahr seinen ersten Le-Mans-Sieg
– Fuhr im Vorjahr die schnellste Rennrunde in Le Mans
„Die Startnummer ‚1’ ist natürlich sehr schön. Was wir vor einem Jahr erlebt haben, war einmalig und etwas ganz Spezielles. Aber das müssen wir jetzt erst einmal außer Acht lassen. Man kann nicht mit der Erwartung nach Le Mans kommen, wieder gewinnen zu müssen. Man muss erst in einen Rhythmus kommen und dem Rennen mit Respekt begegnen. Dann sehen wir, in welcher Position wir sind. Wenn man die Möglichkeit hat, etwas Schönes daraus zu machen, dann machen wir das. Man hat gesehen, wieviel Unplanbares im Rennen passieren kann.“

Benoît Tréluyer (35/F), Audi R18 e-tron quattro #1
– Kehrt als Vorjahressieger nach Le Mans zurück
– Startet zum achten Mal an der Sarthe
„Ich glaube, das wird ein tolles Rennen und eine echte Herausforderung. Der R18 e-tron quattro ist ein wirklich gutes Auto, das noch ganz jung, aber schon sehr reif ist. Natürlich hoffen wir, noch einmal um den obersten Podestplatz kämpfen zu können. Nach dem Sieg im Vorjahr wissen wir, dass wir gewinnen können und wie wir das am besten erreichen. Aber ein solches Rennen bleibt immer eine Gleichung mit ganz vielen Unbekannten.“

Dindo Capello (47/I), Audi R18 e-tron quattro #2
– Kommt als Tabellenzweiter nach Le Mans
– Hat in diesem Jahr in Sebring bereits einen Sieg erreicht
– Feiert am Rennsonntag seinen 48. Geburtstag
„1999 bin ich zum ersten Mal für Audi in Le Mans gestartet. Doch selbst nach so vielen Jahren gibt es für mich auch diesmal wieder eine Premiere. Wir dürfen zum ersten Mal die neueste Technologie in Le Mans zeigen. Aktuell ist e-tron quattro einfach die technologische Speerspitze. Das Auto fährt sich wunderbar. Die Motorleistung ist reglementbedingt seit Jahren gesunken, aber das Fahrgefühl ist das gleiche geblieben. Die Aerodynamik hilft sehr und die Kurvengeschwindigkeiten sind höher als früher. Nun kommt der Hybridantrieb dazu. Jedes Jahr durfte ich große Fortschritte bei Audi erleben. Das ist eine echte Ehre.“

Tom Kristensen (44/DK), Audi R18 e-tron quattro #2
– Mit acht Siegen der erfolgreichste Le-Mans-Pilot aller Zeiten
– Hat den Saisonauftakt in Sebring gewonnen
„Die 80. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans ist ein wunderbares Jubiläum. Und zu diesem Anlass tritt Audi einmal mehr als Technologie-Pionier an. Ein Jahr lang gab es eine intensive Vorbereitung. Um nur einige Stichworte zu nennen: e-tron quattro, Aerodynamik, LED-Scheinwerfer, ultra-Leichtbau, V6-Monoturbo-TDI-Motor, elektrische Schaltung, digitaler Rückspiegel. Unser Ziel ist ganz einfach: Damit wollen wir bei den 24 Stunden von Le Mans die weiteste Distanz zurücklegen.“

Allan McNish (42/GB), Audi R18 e-tron quattro #2
– Der Saison-Auftaktsieger liegt nur zwei Punkte hinter der WEC-Tabellenspitze
– Er hat bislang zwei Siege in Le Mans gefeiert
– Fuhr beim Testtag in Le Mans die schnellste Runde
„Le Mans ist ein spezieller Ort, das Rennen etwas ganz Besonderes. Wir haben schon mit der TFSI- und TDI-Technologie Geschichte geschrieben. Jetzt beginnt eine neue Ära mit e-tron quattro. Die neueste Generation der ultra-Leichtbau-Technologie hilft uns ebenfalls. Wir haben zwei Fahrzeugtypen im Team, die das Rennen gewinnen können. Nach der ersten Trainingsbestzeit in Spa wollen wir mit dem R18 e-tron quattro am liebsten auch den ersten Sieg einfahren. Das wird bei dieser Konkurrenz keine leichte Aufgabe. Alle haben sich bestens vorbereitet. Endlich geht es los.“

Romain Dumas (34/F), Audi R18 ultra #3
– Kommt als WEC-Tabellenführer nach Frankreich
– Hat die 24 Stunden von Le Mans 2010 erstmals mit Audi gewonnen
„Le Mans ist das größte und wichtigste Rennen des Jahres. Für mich ist es ein großes Vergnügen, wieder dabei zu sein – auch, weil es für uns Franzosen das Heimspiel ist. Audi hat in diesem Jahr einmal mehr gute Voraussetzungen geschaffen. Unser R18 ultra funktioniert exzellent. Ich starte mit zwei neuen Teamkollegen. Wozu wir fähig sind, haben wir schon in Spa gezeigt. Das Rennen ist offen, und das bedeutet für die Fans und für uns sehr viel Spannung. Wir rechnen uns gute Chancen aus.“

Loïc Duval (29/F), Audi R18 ultra #3
– Die Audi-Neuverpflichtung ist aktuell WEC-Tabellenführer
– Feierte in Spa seinen ersten Sieg mit Audi
– Wird am Dienstag der Le-Mans-Woche 30 Jahre alt
„Le Mans ist das wichtigste Rennen des Jahres und hier stellt Audi seine neuesten Technologien vor. Es ist auch der schwierigste Lauf im Kalender. Ich habe hier noch nie auf dem Podium gestanden, das will ich in diesem Jahr nachholen. Außerdem geht es für Audi um wertvolle Punkte in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft. Die Saison lief bisher sehr rund für uns. Wir sind gut vorbereitet und wollen für Audi ein schönes Ergebnis einfahren.“

Marc Gené (38/E), Audi R18 ultra #3
– Gewann bei seinem Debüt mit Audi in Spa
– 2009 war er als erster Spanier der Geschichte Gesamtsieger in Le Mans
„Audi gibt mir eine Chance, bei der 80. Ausgabe des schönsten und wichtigsten Rennens der Welt dabei zu sein. Ich bin stolz darauf, mit einer Erfolgsmannschaft wie Audi und einem so guten Auto wie dem R18 ultra dabei sein zu dürfen. Ich würde gerne noch einmal um den Sieg kämpfen, auch wenn es nicht einfach wird. Aber mit der Hilfe von Loïc (Duval) und Romain (Dumas) haben wir die Chance dazu.“

Marco Bonanomi (27/I), Audi R18 ultra #4
– Bestreitet als einziger Audi-Fahrer zum ersten Mal die 24 Stunden von Le Mans
– War bei seinem Renndebüt im R18 ultra in Spa Dritter
„Ich bin im zweiten Jahr bei Audi und darf jetzt zum ersten Mal bei den 24 Stunden von Le Mans starten. An das Vorjahr habe ich viele tolle Erinnerungen, auch wenn ich nur als Reservepilot in Le Mans war. Die riesige Veranstaltung, 24 Stunden Arbeit ohne Unterbrechung für alle – eine sehr intensive Erfahrung. Ich hoffe, dass ich alles, was ich gelernt habe, jetzt auf der Strecke umsetzen kann und dass wir ähnlich gut unterwegs sind wie in Spa.“

Oliver Jarvis (28/GB), Audi R18 ultra #4
– Kehrt nach einem einzelnen Einsatz im Jahr 2010 nach Le Mans zurück
– Fuhr in Spa mit Marco Bonanomi aufs Podium
„Sechs Monate lang habe ich das Rennen geplant, viel trainiert und mich gut vorbereitet. Schon am Testtag haben wir eine besondere Atmosphäre gespürt. Ich freue mich riesig auf die gesamte Veranstaltungswoche und darauf, wieder im Auto zu sitzen. Ich hoffe auf ein erfolgreiches Wochenende.“

Mike Rockenfeller (28/D), Audi R18 ultra #4
– Hat 2010 die 24 Stunden von Le Mans gewonnen
– Ist mit sieben Le-Mans-Starts der erfahrenste Pilot im Auto Nummer „4“
„Ich freue mich enorm, mit meinen beiden Teamkollegen für Audi in Le Mans anzutreten. Ich bin mir sicher, dass wir ein tolles Team bilden. Mit Marco (Bonanomi) und Oliver (Jarvis) habe ich zwei gute Teamkollegen. Wir haben mehrfach zusammen getestet und ich kenne beide seit einiger Zeit. Im LMP in Le Mans habe ich die meiste Erfahrung von uns dreien, aber meine beiden Teamkollegen sind auch schon überall auf der Welt Rennen gefahren und haben gewonnen. Das ist eine gute Mischung. Wir sind sehr jung und trotzdem erfahren. Ich rechne mir Chancen auf ein gutes Rennen aus. Mein Traum wäre es, auf dem Podium zu stehen. Denn ich weiß, wie schwierig das ist.“

Die Audi-Fahrer in Le Mans

Marco Bonanomi (I): * 12.03.1985 in Lecco (I); Wohnort: Colle Brianza (I); ledig; Größe: 1,76 m; Gewicht: 69 kg; Audi-Fahrer seit 2011; Le-Mans-Siege: 0; WEC-Rennen: 1; WEC-Siege: 0; WEC-Pole-Positions: 0; Schnellste WEC-Runden: 0; bestes Ergebnis 24 Stunden von Le Mans: –

Dindo Capello (I): * 17.06.1964 in Asti (I); Wohnort: Canelli (I); verheiratet mit Elisabetta, ein Sohn (Giacomo); Größe: 1,72 m; Gewicht: 66 kg; Audi-Fahrer seit 1994; Le Mans-Siege: 3; WEC-Rennen: 2; WEC-Siege: 1; WEC-Pole-Positions: 0; Schnellste WEC-Runden: 0; bestes Ergebnis 24 Stunden von Le Mans: 1.

Romain Dumas (F): * 14.12.1977 in Alès (F); Wohnort: Basel (CH); ledig; Größe: 1,74 m; Gewicht: 60 kg; Audi-Fahrer seit 2009; Le-Mans-Siege: 1; WEC-Rennen: 2; WEC-Siege: 1; WEC-Pole-Positions: 0; Schnellste WEC-Runden: 0; bestes Ergebnis 24 Stunden von Le Mans: 1.

Loïc Duval (F): * 12.06.1982 in Chartres (F); Wohnort: Tokio (J); ledig; Größe: 1,78 m; Gewicht: 70 kg; Audi-Fahrer seit 2012; Le-Mans-Siege: 0; WEC-Rennen: 2; WEC-Siege: 1; WEC-Pole-Positions: 0; Schnellste WEC-Runden: 0; bestes Ergebnis 24 Stunden von Le Mans: 5.

Marcel Fässler (CH): * 27.5.1976 in Einsiedeln (CH); Wohnort: Gross (CH); verheiratet mit Isabel, vier Töchter (Shana, Elin, Yael, Delia); Größe: 1,78 m; Gewicht: 78 kg; Audi-Fahrer seit 2008; Le-Mans-Siege: 1; WEC-Rennen: 2; WEC-Siege: 0; WEC-Pole-Positions: 0; Schnellste WEC-Runden: 1; bestes Ergebnis 24 Stunden von Le Mans: 1.

Marc Gené (E): * 29.3.1974 in Sabadell (E); Wohnort: Barcelona (E); ledig, ein Sohn (Patrick) und eine Tochter (Sienna); Größe: 1,73 m; Gewicht: 69 kg; Audi-Fahrer seit 2012; Le-Mans-Siege: 1; WEC-Rennen: 1; WEC-Siege: 1; WEC-Pole-Positions: 0; Schnellste WEC-Runden: 0; bestes Ergebnis 24 Stunden von Le Mans: 1.

Oliver Jarvis (GB): * 9.1.1984 in Burwell (GB); Wohnort: Burwell (GB); ledig; Größe: 1,80 m; Gewicht: 70 kg; Audi-Fahrer seit 2008; Le-Mans-Siege: 0; WEC-Rennen: 1; WEC-Siege: 0; WEC-Pole-Positions: 0; Schnellste WEC-Runden: 0; bestes Ergebnis 24 Stunden von Le Mans: –

Tom Kristensen (DK): * 07.07.1967 in Hobro (DK); Wohnort: Monaco (MC); ledig (Lebensgefährtin: Hanne), zwei Söhne (Oliver und Oswald) und eine Tochter (Carla Malou); Größe: 1,74 m; Gewicht: 72 kg; Audi-Fahrer seit 2000; Le-Mans-Siege: 8; WEC-Rennen: 2; WEC-Siege: 1; WEC-Pole-Positions: 0; Schnellste WEC-Runden: 0; bestes Ergebnis 24 Stunden von Le Mans: 1.

André Lotterer (D): * 19.11.1981 in Duisburg (D); Wohnort: Tokio (J);
ledig; Größe: 1,84 m; Gewicht: 74 kg; Audi-Fahrer seit 2010; Le-Mans-Siege: 1; WEC-Rennen: 2; WEC-Siege: 0; WEC-Pole-Positions: 1; Schnellste WEC-Runden: 1; bestes Ergebnis 24 Stunden von Le Mans: 1.

Allan McNish (GB): * 29.12.1969 in Dumfries (GB); Wohnort: Monaco (MC); verheiratet mit Kelly, ein Sohn (Finlay), eine Tochter (Charlotte); Größe: 1,65 m; Gewicht: 60 kg; Audi-Fahrer seit 2000; Le-Mans-Siege: 2; WEC-Rennen: 2; WEC-Siege: 1; WEC-Pole-Positions: 1; Schnellste WEC-Runden: 0; bestes Ergebnis 24 Stunden von Le Mans: 1.

Mike Rockenfeller (D): * 31.10.1983 in Neuwied (D); Wohnort: Altnau (CH); ledig, Partnerin Susanne; Größe: 1,75 m; Gewicht: 67 kg; Audi-Fahrer seit 2007; Le-Mans-Siege: 1; WEC-Rennen: 0; WEC-Siege: 0; WEC-Pole-Positions: 0; Schnellste WEC-Runden: 0; bestes Ergebnis 24 Stunden von Le Mans: 1.

Benoît Tréluyer (F): * 7.12.1976 in Alençon (F); Wohnort: Gordes (F); verheiratet mit Melanie, ein Sohn (Jules); Größe: 1,78 m; Gewicht: 68 kg; Audi-Fahrer seit 2010; Le-Mans-Siege: 1; WEC-Rennen: 2; WEC-Siege: 0; WEC-Pole-Positions: 0; Schnellste WEC-Runden: 0; bestes Ergebnis 24 Stunden von Le Mans: 1.

Alle Sieger der 24 Stunden von Le Mans (seit 2000)

2000 Biela/Kristensen/Pirro (Audi)
2001 Biela/Kristensen/Pirro (Audi)
2002 Biela/Kristensen/Pirro (Audi)
2003 Capello/Kristensen/Smith (Bentley)
2004 Ara/Capello/Kristensen (Audi)
2005 Kristensen/Lehto/Werner (Audi)
2006 Biela/Pirro/Werner (Audi)
2007 Biela/Pirro/Werner (Audi)
2008 Capello/Kristensen/McNish (Audi)
2009 Brabham/Gené/Wurz (Peugeot)
2010 Bernhard/Dumas/Rockenfeller (Audi)
2011 Fässler/Lotterer/Tréluyer (Audi)

Infos zur Strecke

Streckenlänge: 13,629 km
Renndistanz: 24 Stunden
Streckenrekord Qualifying: Stéphane Sarrazin (Peugeot), 11.06.2008, 3.18,513 Min. (247,16 km/h)
Streckenrekord Rennen: Loïc Duval (Peugeot), 13.06.2010, 3.19,074 Min. (246,463 km/h)
Pole-Position 2011: Benoît Tréluyer (Audi), 10.06.2011, 3.25,738 Min. (238,480 km/h)
Schnellste Runde 2011: André Lotterer (Audi), 12.06.2011, 3.25,289 Min. (239,002 km/h)
Distanzrekord 24 Stunden von Le Mans: Timo Bernhard/Romain Dumas/Mike Rockenfeller (Audi), 12./13.06.2010, 5.410,713 km in 24:01.23,694 Stunden (225,228 km/h)

Marcel Fässler über Le Mans: „Le Mans ist eine Strecke, die auf fast 14 Kilometern Länge eine unglaubliche Abwechslung bietet. Extrem lange Geraden, ganz langsame Kurven wie Mulsanne oder Arnage und anspruchsvolle Hochgeschwindigkeits-Kurven wie Indianapolis und die Porsche-Kurven bedeuten einen ganz besonderen Rhythmus. Mit einem Schnitt von mehr als 230 km/h ist die Strecke wahnsinnig schnell. Dabei fahren wir größtenteils auf öffentlichen Straßen, die abgesperrt werden. Neu in diesem Jahr sind Abschnitte, die frisch asphaltiert worden sind. Unser Audi R18 e-tron quattro fühlt sich auf dem neuen Kurs sehr gut an, wie wir am Testtag erleben durften.“

Stand WEC-Fahrerwertung nach 2 von 8 Läufen
1. Dumas/Duval, 43 Punkte, 2. Capello/Kristensen/McNish, 41; 3. Gené, 25; 4. Fässler/Lotterer/Tréluyer, 19,5; 5. Bernhard, 18; 6. Sarrazin/Dalziel/Potolicchio, 15,5; 7. Pla/Nicolet, 13,5; 8. Heidfeld/Jani/Prost, 12,5; 9. Kane/Watts/Leventis, 12; 10. Primat/Belicchi, 10,5.

Stand WEC-Herstellerwertung nach 2 von 8 Läufen
1. Audi, 52 Punkte.

Zeitplan

Sonntag, 10. Juni
14:30 – 19:00 Uhr    Technische und administrative Abnahme
(Audi Sport Team Joest 15:30 – 16:40 Uhr)

Montag, 11. Juni
10:00 – 18:00 Uhr    Technische und administrative Abnahme

Dienstag, 12. Juni
17:00             Autogrammstunde

Mittwoch, 13. Juni
16:00–20:00 Uhr    Freies Training
22:00–24:00 Uhr    Qualifying

Donnerstag, 14. Juni
19:00–21:00 Uhr    Qualifying
22:00–24:00 Uhr    Qualifying

Freitag, 15. Juni
10:00–20:00 Uhr    Pitwalk
14:00 Uhr        Audi-Pressekonferenz
17:30–19:30 Uhr    Fahrerparade

Samstag, 16. Juni
09:00–09:45 Uhr    Warm-up
14:22 Uhr        Beginn Startprozedur
15:00 Uhr        Start

Sonntag, 17. Juni
15:00 Uhr        Ziel
ca. 15:30 Uhr        ACO-Pressekonferenz

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