Audi-Motorsport-Newsletter 01/2012

Audi V6 TDI „Race Engine of the Year 2011“

Auszeichnung für den innovativen Motor des Audi R18 TDI
APR und Oryx mit dem Audi R8 GRAND-AM in Daytona
Erste PR-Termine für Allan McNish, Tom Kristensen und Timo Scheider

16.1.2012 – Bereits zu Beginn des neuen Jahres nahm Audi Sport eine weitere Auszeichnung entgegen: Das innovative V6-TDI-Aggregat des Le-Mans-Siegers Audi R18 TDI ist von einem Fachmagazin prämiert worden.
Ausgezeichneter Start: Bereits zu Beginn des Jahres geht eine erste Auszeichnung an Audi Sport. Eine Jury des Fachmagazins Race Engine Technology hat den Audi V6 TDI zum „Race Engine of the Year 2011“ gewählt. Das besonders kompakte und leichte Aggregat entwickelt mehr als 397 kW (540 PS) und trieb im Vorjahr den Audi R18 TDI an. Damit gewann Audi zum zehnten Mal die 24 Stunden von Le Mans.

Ehrung durch königlichen Club: Zusätzlich zu den 14 Auszeichnungen, die Audi Sport, seine Mitarbeiter und Dienstleister bis Anfang Dezember 2011 entgegengenommen haben, sind weitere Leistungen prämiert worden. So nahm Vincent Vosse, Teamchef von WRT, im Dezember den Preis „Team of the Year“ vom königlichen belgischen Automobil-Club RACB entgegen. Die Mannschaft gewann die 24 Stunden Spa und die Blancpain Endurance Series mit dem Audi R8 LMS.

Termin beim Präsidenten: Eine besondere Ehrung erhielt Michèle Mouton. Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy ernannte die frühere Audi-Werkspilotin am 21. Dezember im Elysée-Palast zum Ritter der französischen Ehrenlegion. Mouton wurde 1982 mit dem Audi quattro Vize-Rallyeweltmeisterin und trug vor 30 Jahren maßgeblich zum Titelgewinn von Audi in der Marken-WM bei. Heute ist sie Managerin der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC), Präsidentin der FIA Women in Motorsport Commission und Mitveranstalterin des Race of Champions.

Audi beim World Motorsport Symposium: Ulrich Baretzky, Leiter der Motorenentwicklung bei Audi Sport, vertrat sein Haus bei der Fachveranstaltung des Magazins Race Tech International. Als Chairman Powertrain Technology leitete er das Symposium in der Oxford Brookes University. Vor mehr als 80 hochkarätigen internationalen Gästen ging es um elektrische Antriebe und ihre Grenzen, Hybridlösungen und die Steigerung der Attraktivität des Motorsports für Jugendliche. Der Motorsport bei Audi war in den Diskussionen immer wieder ein herausragendes Beispiel für die enge Verbindung zwischen Rennsport und Serie.

Roar before the Rolex 24: Vom 6. bis zum 8. Januar erprobten die Teams APR Motorsport und Oryx Racing den neuen Audi R8 GRAND-AM beim offiziellen Test für die 24 Stunden von Daytona. APR war mit dem fünfmaligen Le-Mans-Sieger Emanuele Pirro, Nelson Canache, Dion von Moltke, Dr. Jim Norman und Ian Baas dabei. Oryx-Racing-Teamchef Humaid Al Masaood teilte sich das Cockpit mit Saeed Al Mehairi und Steven Kane. Gleichzeitig absolvierte Audi Sport customer racing Tests mit Frank Stippler für die endgültige Einstufung des Audi R8 GRAND-AM.

Messe-Auftritt in England: Die beiden Audi-Werksfahrer Allan McNish und Tom Kristensen besuchten am Wochenende die Autosport International Show – Großbritanniens bedeutendste Motorsport-Messe. Auch Leena Gade, die Renningenieurin des 2011 in Le Mans siegreichen Audi R18 TDI mit der Startnummer 2, war in Birmingham zu Gast.

Besuch auf Eis und Schnee: Timo Scheider weilte am Wochenende in Kitzbühel. Dort besuchte der Audi-Werksfahrer den 10. Snow Polo World Cup. Der zweimalige DTM-Champion war ein gefragter Partner für Fotos und Interviews.

Familien-Bande: Audi-Werksfahrer André Lotterer wird am 18. Februar die historische Rallye Legend Boucles de Spa bestreiten. Er steuert einen Porsche 911 SC RS als Hommage an seinen Vater, der mit seinem RAS-Team in den achtziger Jahren ein solches Fahrzeug aufgebaut und eingesetzt hat.

Doppelschlag: Der langjährige Audi-Werksfahrer Emanuele Pirro feierte am Donnerstag seinen 50. Geburtstag. Am selben Tag wurde sein italienischer Landsmann Edoardo Mortara 25 Jahre alt. Pirro bestreitet Ende Januar mit dem neuen Audi R8 GRAND-AM das 24-Stunden-Rennen in Daytona (USA).

Nachgefragt bei … Frank Stippler

Sie haben gerade einen neuen Rennwagen mitentwickelt, den Audi R8 GRAND-AM. Wie ist die Erprobung verlaufen?
„Im Dezember haben wir das neue Modell zum ersten Mal in Daytona getestet, am vergangenen Wochenende waren wir für das ‚Roar before the Rolex 24’, also den offiziellen Testtag, erneut in Florida. Die quattro GmbH hat einen faszinierenden Rennwagen konstruiert, der sich deutlich vom Modell für die weltweiten GT3-Serien unterscheidet. Auch er ist natürlich für die Kunden perfekt zu handhaben.“

Was haben Sie zuletzt in Daytona erprobt?
„Nachdem die Abstimmung bereits im Dezember stand, ging es jetzt um die grundsätzliche Einstufung des Fahrzeugs. Wir haben mit einem sehr kleinen Luftmengenbegrenzer begonnen. Danach hat man uns immer mehr Leistung zugestanden. So haben wir uns langsam vorgetastet. Im Feld der 33 GT-Fahrzeuge ist der Wettbewerb aber ganz schön hart. Und die anderen Teams haben ein Jahr Erfahrungsvorsprung im Umgang mit den Continental-Einheitsreifen.“

Welchen Eindruck hat Audi Ihrer Meinung nach beim ersten Test in der GRAND-AM-Serie hinterlassen?
„Der Audi R8 GRAND-AM ist ausgesprochen freundlich aufgenommen worden. Die Serie, aber auch die Teams APR und Oryx als erste Kunden von Audi freuen sich sehr über dieses neue Auto. Die quattro GmbH hat ein wichtiges weiteres Betätigungsfeld eröffnet. Die USA sind ohne Frage ein sehr bedeutender Markt.“

Termine der nächsten Woche

20.01. Gulf 12 Hours, Abu Dhabi (VAE)

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