Audi Motorsport-Newsletter 22/2011: Audi R8 LMS Racing-Simulator wird vorgestellt

Weltpremiere auf der Messe gamescom in Köln
Fans gestalten Helmdesign für Rahel Frey
Audi engagiert sich in der „Formula Student Germany“
15.8.2011 – Weltpremiere in Köln: Der Audi R8 LMS Racing-Simulator wird am kommenden Mittwoch auf der gamescom erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit ihm lassen sich Simulationsspiele, zum Beispiel Gran Tourismo 5 für die PlayStation von Sony, wie auf der Rennstrecke erleben. Präsentiert wird der Audi R8 LMS Racing-Simulator, der von Sony und Audi entwickelt wurde und eine Sonderanfertigung der quattro GmbH darstellt, vom deutschen Rennfahrer Christopher Mies. Mies hatte mit dem R8 LMS unter anderem die GT3-Europameisterschaft und die 12 Stunden von Bathurst (Australien) gewonnen.
Kreatives für den Kopf: Rahel Frey, die für das Audi Sport Team Phoenix in der DTM startet, bekommt für das Saisonfinale der Top-Tourenwagen-Liga ein neues Helmdesign. Das Besondere daran: Ihr persönlicher Sponsor Capri-Sonne hat einen Wettbewerb zur Gestaltung ausgerufen, der bereits auf der Homepage und der Facebook-Präsenz des Getränkeherstellers läuft und am 11. September endet. Der Gewinner, der von einer Jury aus unter anderem Capri-Sonne- und Audi-Mitarbeitern gekürt wird, darf den Helm bei einem persönlichen Treffen mit der Schweizer Rennfahrerin überreichen und erhält für das DTM-Finale in Hockenheim zudem Tribünentickets.

In der Jury, mit Recruiting-Stand oder mit der direkten Unterstützung eines Teams: Audi engagiert sich umfassend in der „Formula Student Germany“. Auf dem Hockenheimring stellten sich zuletzt 105 Hochschulteams aus aller Welt dem Wettbewerb, in dem sich die besten Gesamtkonzepte aus Konstruktion, Finanzplanung, Verkaufsargumenten und Wirtschaftlichkeit durchsetzen. Das von Audi unterstützte Team der Technischen Universität München erreichte in der Kategorie für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor Rang zwei. In der Jury arbeitete ein Dutzend Audi-Ingenieure mit Experten aus der Automobil-, Motorsport- und Zuliefererindustrie zusammen. Begeisterter Gast: Marcel Fässler, der Mitte Juni mit Audi die 24 Stunden von Le Mans gewonnen hatte. Die AUDI AG überreichte zudem einen eigenen Preis, den „Audi Best Lightweight Concept Award“ für das innovativste Leichtbaukonzept, der an die Universität Erlangen-Nürnberg ging. Leichtbau hat bei Audi im Motorsport einen hohen Stellenwert: In Le Mans siegte der Audi R18 TDI auch dank ultra Technologie.

Podest für Phoenix: Andreas Simonsen und Christopher Haase gelang beim fünften Rennwochenende des ADAC GT Masters in Spielberg eine beeindruckende Aufholjagd. Im ersten von zwei Läufen kämpfte sich das schwedisch-deutsche Duo bei Dauerregen im Audi R8 LMS des Teams Phoenix Racing Pole Promotion von Startplatz 24 bis auf Rang drei nach vorn. Bestes R8-LMS-Duo im zweiten Rennen war die deutsche Paarung Luca Ludwig/Christopher Mies (Team Abt Sportsline) auf Rang acht, die sich damit auf dem dritten Tabellenplatz behaupteten.

Nachgefragt bei … Tom Kristensen

In der Formel 1, der DTM und anderen Motorsport-Disziplinen ist gerade Sommerpause. Die im Intercontinental Le Mans Cup (ILMC) ist mit zehn Wochen besonders lang. Wie empfinden Rennfahrer diese Saisonphase?
Eine Pause zwischen den Rennen zu haben, besonders bei Langstrecken-Rennen wie in der ILMC, ist grundsätzlich eine gute Sache. Doch ich muss zugeben: Die Pause ist ein wenig zu lang. Ideal wäre ein Rhythmus von drei Wochen. Doch wir nehmen den Kalender wie er ist und nutzen die Zeit beispielsweise mit Testfahrten. Langweilig ist mir in der Zeit ganz sicher nicht geworden.

Was haben Sie zwischen den Rennen in Imola Anfang Juli und Silverstone Anfang September unternommen?
Unter anderem war ich in Neuseeland für Audi unterwegs, war dort bei einer „Driving Experience“ und bei der Eröffnung eines neuen Audi-Terminals in Auckland, bei der auch der Premierminister dabei war. Dann gab es noch Termine beim Audi Cup in München, ich habe noch beim Copenhagen Historic Grand Prix teilgenommen und war beim Formel-1-Grand-Prix auf dem Nürburgring als „Driver Steward“ aktiv. An diesem Wochenende werde ich zudem bei der Copenhagen Triathlon Challenge in einer Staffel mit dem Triathlon-Star Rasmus Henning und dem Weltklasse-Schwimmer Jacob Carstensen teilnehmen. Ich werde dabei für den guten Zweck die 180 Kilometer lange Radfahr-Distanz bewältigen.

Wie halten Sie sich ansonsten fit für kommende Motorsport-Aufgaben?
Radfahren gehört zu meinem Standard-Programm. Aber auch andere Sportarten mache ich gern. Ich gehe häufig Laufen – zum Beispiel mit meiner Lebensgefährtin Hanne – und unternehme mit meinen Kindern viel an der frischen Luft. Golf ist dabei ein wichtiger Baustein, auch als mentales Training. Aber, um ehrlich zu sein: Das nächste Rennen in Silverstone kann langsam kommen.

Termine der nächsten Woche

20.08. Knutstorp (S), 5. Lauf Schwedische GT-Serie
21.08. Slovakia Ring (SK), 5. Lauf FIA-GT3-Europameisterschaft
21.08. Suzuka (J), 4. Lauf GT3 Asia

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