Audi Motorsport-Newsletter 25/2011

Dr. Ullrich in FIA-Sportwagen-WM-Kommission
Neue Kommission leitet Geschicke der Sportwagen-WM
Triathlon mit McNish/Kristensen/Bonanomi
Audi R8 LMS gewinnt ein weiteres 24-Stunden-Rennen

5.9.2011 – Die Weichen für die neue Sportwagen-Weltmeisterschaft 2012 werden frühzeitig gestellt. So ist eine hochkarätig besetzte Leitungskommission einberufen worden, der auch Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich angehört.
Neue Kommission: Der Automobil-Weltverband FIA hat eine zwölfköpfige Kommission gegründet, die für das Management und die Entwicklung der Sportwagen-Weltmeisterschaft 2012 zuständig ist. Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich vertritt in diesem Kreis die Belange der Hersteller. Darüber hinaus zählen jeweils vier Repräsentanten der FIA und des Automobile Club de l’Ouest (ACO), ein Teamvertreter und ein Sponsorenvertreter zu dem Kreis.

Le-Mans-Termine stehen fest: Der Automobile Club de l’Ouest (ACO) hat die Termine für Le Mans 2012 festgelegt. Am 16. und 17. Juni wird die 80. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans ausgetragen. Zwei Wochen zuvor, am 3. Juni, haben die Teams die Gelegenheit, sich beim Testtag auf die Veranstaltung vorzubereiten. Audi strebt bei dem Langstrecken-Klassiker im nächsten Jahr den elften Gesamtsieg an.

Energiereiches Trio: Die beiden Audi-Sportwagenfahrer Allan McNish und Tom Kristensen sowie Audi-Testpilot Marco Bonanomi bestritten am Sonntag gemeinsam einen Triathlon. Als „Team McKristonomi“ bewältigten die Rennfahrer beim Tristar111 Monaco Triathlon beim Schwimmen eine Distanz von einem Kilometer, 100 Kilometer auf dem Fahrrad sowie zehn Kilometer beim Laufen. Das Audi-Trio erreichte am Ende Platz 203 unter mehr als 1.000 Teilnehmern.

Wie elektrisiert: Benoît Tréluyer und Romain Dumas bestreiten das Masters Kart of Paris Bercy am 10. und 11. Dezember. Mit rein elektrischer Energie starten die beiden Le-Mans-Sieger von Audi bei dem von Ex-Formel-1-Fahrer Philippe Streiff veranstalteten Kartrennen unter anderem gegen Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb und viele andere namhafte Piloten.

Belohnung für Phoenix-Mannschaft: Beim vorletzten DTM-Rennen am Nürburgring absolvierte das Audi Sport Team Phoenix den schnellsten Boxenstopp des Rennens. Nur 22,916 Sekunden dauerte der Service am Schaeffler Audi A4 DTM von Martin Tomczyk einschließlich Ein- und Ausfahrt. Der exklusive DTM-Reifenpartner Hankook spendierte den flinken Mechanikern dafür am Freitag in Brands Hatch Freibier.

Fünf Wochen nach dem Sieg bei den 24 Stunden von Spa hat das belgische Team WRT mit einem Audi R8 LMS auch die 24 Stunden von Zolder gewonnen. Die Piloten François Verbist/Enzo Ide/Xavier Maassen/Bert Longin hatten beim vierten Lauf der Belcar-Serie nach 818 Runden einen Vorsprung von 18 Runden auf ihre nächsten Verfolger herausgefahren.

Erfolg in Australien. Beim fünften Lauf der Australischen GT-Meisterschaft feierte Mark Eddy im Audi R8 LMS des Teams Penfold Audi Sport einen Sieg im ersten Rennen. Der Australier war von der Pole-Position gestartet. Im zweiten Durchgang fuhr er auf den zweiten Rang.

Podium in Frankreich: Beim sechsten Rennwochenende der Französischen GT-Meisterschaft belegten Nicolas Tardif und Grégory Guilvert im Audi R8 LMS des Teams Saintéloc im Samstagsrennen den zweiten Rang vor ihren Markenkollegen David Hallyday/Stéphane Ortelli vom Team Audi France.

Nachgefragt bei … Martin Tomczyk

In der Startaufstellung zum DTM-Rennen in Brands Hatch fing es an zu regnen. Haben Sie sich gefreut oder nicht?
Das war mir eigentlich egal. Ich weiß, dass mein Audi im Regen gut ist, dass er im Trockenen gut ist. Mir war es also wirklich egal. Vielen anderen aber offenbar nicht… Bei der Abstimmung haben wir auf Erfahrungswerte gesetzt. Danke ans Team. Es hatte die richtigen Erfahrungswerte und konnte sie umsetzen. Mein Auto war richtig schnell heute.

Wie schwierig fiel Ihnen dieser Sieg?
Es war schon schwierig, am Limit zu fahren, weil sich die Streckenbedingungen immer geändert haben. Es gab sehr viel Regen, dann wurde es wieder trockener. So ging es im ganzen Rennen. Ich hatte drei Sätze Reifen. Alle waren etwas verschieden. Deshalb musste man ans Limit gehen, um vorn zu bleiben und seine Zeiten fahren zu können.

Nach Brands Hatch kamen Sie als Jäger, in Oschersleben werden Sie der Gejagte sein. Was ist angenehmer?
Auf alle Fälle komme ich lieber als Gejagter zu einem Rennen. Wenn man an einem Wochenende sieben Punkte Rückstand in einen Punkt Vorsprung verwandeln kann, ist das perfekt. Besser kann es nicht kommen nach so einer langen Sommerpause. Jetzt haben wir noch drei Rennen, geben Gas und sehen, wo wir dann stehen!

Termine der nächsten Woche

11.09. Silverstone (GB), 5. Lauf ILMC

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