Audi Motorsport-Newsletter 32/2012

DTM-Ausstellung in Ingolstadt eröffnet

  • Timo Scheider im Audi V8 quattro
  • Plätze vier und fünf in der GT1-Weltmeisterschaft
  • Viele PR-Termine für Rahel Frey

20.8.2012. Noch bis zum 31. Oktober sind im Audi museum mobile in Ingolstadt Renntourenwagen aus mehr als 20 Jahren zu bewundern.

Ausstellung eröffnet: Timo Scheider eröffnete die DTM-Ausstellung „Gute Zeiten“ im Audi museum mobile in Ingolstadt mit einem lebhaften Auftritt. Die Besucher spürten am Dienstag DTM-Atmosphäre pur, als der zweimalige Meister am Steuer eines Audi V8 quattro einige Runden auf der Piazza vor dem Museum drehte. Noch bis zum 31. Oktober sind Renntourenwagen aus mehr als 20 Jahren im Museum zu bewundern, darunter der rare Klasse-1-Audi 80 quattro DTM von 1993, der nie bei einem Rennen startete.

Punkte in der GT1-WM: Beim sechsten Saisonlauf der FIA-GT1-Weltmeisterschaft auf dem Slovakia-Ring sammelten die Audi-Piloten Punkte: Im Qualifikationsrennen am Samstag belegten Stéphane Ortelli und Laurens Vanthoor im Audi R8 LMS ultra den fünften Rang. Nachdem Vanthoor beim Start vom vierten auf den achten Rang zurückgefallen war, kämpfte sich das Duo noch auf den fünften Platz vor. Ein längerer Boxenstopp, weil sich eine Radmutter nicht lösen ließ, kostete eine bessere Platzierung. Ihre Teamkollegen Oliver Jarvis und Frank Stippler waren in der Anfangsphase in der Spitzengruppe vertreten, mussten aber nach einem Reifenschaden aufgeben. Im Hauptrennen am Sonntag belegten Stippler/Jarvis und Vanthoor/Ortelli die Plätze vier und fünf.

Doppelsieg: Beim fünften und sechsten Lauf des Audi R8 LMS Cup im chinesischen Ordos war Marchy Lee der überragende Pilot. Der Fahrer aus Hongkong sicherte sich die Pole-Position und feierte einen souveränen Doppelsieg.

Podium in Japan: Der Chinese Jeffrey Lee und der Schweizer Alexandre Imperatori fuhren beim siebten Lauf der GT-Asia-Serie im japanischen Suzuka im Audi R8 LMS ultra auf Rang drei. Im zweiten Rennen erreichten die Audi-Piloten den fünften Platz. Damit rückte Lee, dessen regulärer Partner Marchy Lee wegen eines Einsatzes im Audi R8 LMS Cup in Ordos verhindert war, auf den dritten Meisterschaftsrang vor.

Heiße Runden: Florettfechter Peter Joppich, der bei den Olympischen Spielen in London mit der Mannschaft die Bronzemedaille gewann, erlebte den Nürburgring am vergangenen Wochenende genauso als Beifahrer im Audi-DTM-Renntaxi wie die beiden Freestyle-Skifahrer Marwin Schwarz und Marina Kaffka.

Grillabend: Nette Geste von Mike Rockenfeller. Im Vorfeld des DTM-Rennens auf dem Nürburgring lud der Pilot des Audi Sport Team Phoenix seine Mannschaft zu einem Grillabend in seine Heimat Neuwied – Traktor-Tour mit angehängtem Planwagen inklusive. Mit dabei war auch sein Teamkollege Miguel Molina.

Gast aus dem Rallyesport: Sébastien Ogier, der für Volkswagen in der Rallye-Weltmeisterschaft an den Start geht, verfolgte das DTM-Rennen auf dem Nürburgring an der Box seines Landsmannes Adrien Tambay.

Ring-Party: Die quattro GmbH lud im Rahmen des DTM-Rennens auf dem Nürburgring zum schon traditionellen „Rheinischen Abend“, der sich zu einem echten Szenetreff entwickelt hat. Unter den Gästen waren der ehemalige Formel-1-Teamchef Erich Zakowski, Ex-Tourenwagen-Europameister Dieter Glemser, Rennstreckenbauer Hermann Tilke und ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk.

Intensiver Zeitplan: Gleich zwei Termine hat Rahel Frey am ersten September-Wochenende in ihrer Heimat. Die Schweizerin, die beim DTM-Rennen auf dem Nürburgring mit der zweitschnellsten Rennrunde glänzte, nimmt am 1. September beim Duathlon Powerman Zofigen in Aargau eine Fünf-Kilometer-Laufstrecke in Angriff. Am Tag darauf dürfen sich die Zuschauer der Oldtimerclassic Hittnau im Kanton Zürich auf einige Demonstrationsrunden der Audi-Werksfahrerin in einem R8 freuen. Eine Tage zuvor, am 29. August, ist sie gemeinsam mit Timo Scheider zu Gast bei der Preisverleihung „Der Goldene Computer“ der Fachzeitschrift „Computer Bild“.

Schnelle Nachbarn: Der zweifache DTM-Champion Timo Scheider hat einen neuen Nachbarn. DTM-Kolllege Adrien Tambay hat seinen Wohnsitz von Südfrankreich nach Lochau in Österreich verlegt – etwa 500 Meter Luftlinie von Timo Scheiders Haus entfernt.

Voller Erfolg: Marcel Fässler lockte 110 Mitglieder seines Fanclubs ins Kino. Im Lichtspielhaus in Einsiedeln lief am Donnerstag exklusiv für seine Anhänger der Film „Truth in 24 II“ zum Le-Mans-Sieg von 2011.

Im Originalzustand: Vom 13. bis zum 27. August ist ein ganz besonderes Ausstellungsobjekt im Gebäude „Markt und Kunde“ an der Audi Piazza zu bewundern – der Audi R18 e-tron quattro, der die 24 Stunden von Le Mans gewonnen hat. Dass es sich bei dem ersten Hybrid-Sieger von Le Mans um das Original-Fahrzeug von 2012 handelt, sehen die Besucher bereits von außen, denn alle Gebrauchsspuren sind beibehalten worden.

Im Herzen der Hauptstadt: Am kommenden Dienstag lädt die FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC zu einem Fototermin ans berühmte Riesenrad „London Eye“. Vor dem vierten Saisonrennen in Silverstone steht Audi-Werksfahrer Allan McNish den Medien nahe der Westminster Bridge ab 11 Uhr Rede und Antwort.

Nachgefragt bei … Rahel Frey

Glückwunsch zum besten DTM-Saisonergebnis. War das ein perfektes Wochenende?
Das war auf jeden Fall ein sehr gutes Rennwochenende – von ‚perfekt’ möchte ich bei einem 14. Platz dann doch noch nicht sprechen. Aber es hat viel Spaß gemacht, den Speed im Feld mitgehen und um Positionen kämpfen zu können.

Die Zuschauer an der Strecke und vor dem Fernseher hat besonders ihr rundenlanges Duell mit Ralf Schumacher gefreut. Gab es keine Chance, ihn zu überholen?
Ich habe es ja ein paarmal versucht, aber heranfahren und überholen sind gerade auf dem Nürburgring zwei verschiedene Dinge. Ich wollte soviel Druck wie möglich auf in ausüben und ihn zu einem Fehler zwingen. Einige kleine hat er auch gemacht, aber für ein Überholmanöver war es dann doch zu riskant. Aber das war ein tolles Duell, das die DTM ausmacht.

Ist an diesem Wochenende der Knoten für Sie endgültig geplatzt?
Wir haben im Moment einfach eine tolle Dynamik im Team, arbeiten alle sehr eng zusammen und tauschen uns permanent aus. Dieser Einsatz von allen Fahrern und Ingenieuren zahlt sich jetzt aus, obwohl wir natürlich noch mehr erreichen wollen. Ich habe mir auf jeden Fall für die zweite Saisonhälfte eine Menge vorgenommen.

Also machen Sie in Zandvoort weiter, wo Sie jetzt aufgehört haben?
Das ist zumindest der Plan. Zandvoort ist eine Strecke, die nur wenige Fehler verzeiht. Deshalb werden wir dort hochkonzentriert und natürlich mit ein bisschen Rückenwind von diesem Wochenende am Nürburgring an den Start gehen.

Termine der nächsten Woche

25.08. Nürburgring (D), 8. Lauf Langstrecken-Meisterschaft
26.08. Zandvoort (NL), 7. Lauf DTM
26.08. Silverstone (GB), 4. Lauf WEC
26.08. Lausitzring (D), 6. Lauf ADAC GT Masters

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