Audi R8 LMS in exotischem Design

Motorsport-Newsletter 03/2012:

Audi in Australien mit Design aus der Tierwelt am Start
Formel-1-Know-how im Audi Sport Team Rosberg
Messe- und Konferenz-Auftritte der Audi-Werksfahrer

30.1.2012 – Bei den 12 Stunden von Bathurst Ende Februar werden die beiden Audi R8 LMS von Phoenix Racing zwei optisch höchst auffällige Leckerbissen im Feld sein.
Black and white: Die beiden Audi R8 LMS, die vom 24. bis 26. Februar 2012 bei den 12 Stunden Bathurst starten, sind mit ihren optischen Bezügen zur Tierwelt einzigartig. Christer Jöns/Christopher Mies/Darryl O’Young teilen sich einen schwarzen R8 LMS. Auf der Karosserie ist das weltbekannte gelbe Verkehrsschild mit symbolisiertem Känguru überdimensional abgebildet. Das Schwesterfahrzeug von Mark Eddy/Craig Lowndes/Warren Luff ist weiß und vollflächig mit einem Spinnennetz überzogen. Darauf sitzt optisch eine für Australien typische Rotrückenspinne.

Hochkarätiger Neuzugang: Im Audi Sport Team Rosberg hält Formel-1-Know-how Einzug. Neuverpflichtung Ossi Oikarinen war 14 Jahre im Grand-Prix-Sport tätig. Der 41 Jahre alte Ingenieur ist ab 1. März als Nachfolger von Andreas Roos neuer Technischer Leiter des DTM-Teams. Nach Anfängen bei Arrows 1997 wechselte Oikarinen 2000 zu Toyota, wo er unter anderem mit Dieter Gass – dem neuen Leiter Renneinsatz bei Audi Sport – zusammenarbeitete. Seit 2007 leitete der Finne aus Lahti das Testteam von BMW Sauber. Ab 2009 war er Leitender Testingenieur bei Ferrari. „Wir versprechen uns von dieser hochkarätigen Personalie neue Impulse für unsere Mannschaft in der Saison 2012“, erklärt Teamchef Arno Zensen.

Viel Zuspruch in Erfurt: Rahel Frey war am Samstag auf der ADAC Motorsport-Schau auf der Messe in Thüringen ein beliebter Gast. Die Schweizerin in Audi-Diensten war eine gefragte Interview-Partnerin und gab zahlreiche Autogramme. Zu den großen Attraktionen in Halle 1 zählte auch der Schaeffler-Audi A4 DTM.

Zahlreiche Fans am Bodensee: Audi-Werksfahrer Timo Scheider schrieb von Freitag bis Sonntag am Stand der Motorradwelt auf der Messe in Friedrichshafen unzählige Autogramme. Der zweimalige DTM-Champion ist ein begeisterter Zweirad-Fahrer.

Präsentation in Paris: Am 2. Februar stellen der ACO und die FIA die neue Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) auf einer Pressekonferenz vor. Audi wird mit Werksfahrer Benoît Tréluyer vertreten sein und stellt den Audi R18 TDI aus, mit dem der Franzose und seine Teamkollegen die 24 Stunden von Le Mans 2011 gewonnen haben.

Messe-Exponat in Katar: Auf der Motor Show in Doha konnten die Besucher vom 25. bis zum 28. Januar nicht nur die neuesten Serienmodelle bewundern. Auch ein Audi R18 TDI war einer von vielen Blickfängen auf dem Stand von Audi.

Bekannte Gesichter: Mit Beginn des GRAND-AM-Programms kehren zwei Ingenieure aus Sportprototypen-Programmen zurück. Der Amerikaner Brad Kettler ist seit der Audi-R8-LMP-Ära einer der Ingenieure in verschiedenen Audi-Teams. Nun leistet er im Kundensportprogramm technische und logistische Unterstützung. Ron Mathis, einer der Renningenieure im früheren American-Le-Mans-Series-Programm, ist neuer Renningenieur bei Oryx Racing.

Großes Programm: Rund 180 Gäste von Audi of America genossen das Debüt des R8 GRAND-AM in Daytona sichtlich. Für unvergessliche Erinnerungen sorgten eine Tour im Fahrerlager, exklusive Boxenführungen während des Rennens und Besuche der Fahrer in der Audi-Lounge auf der Haupttribüne. Von dort aus genossen die Gäste einen einzigartigen Blick über den Ovalkurs.

Nachgefragt bei … Emanuele Pirro

Ihr Start bei den 24 Stunden Daytona 2012 hat eine ganz besondere Bedeutung. Was verbinden Sie mit diesem Rennen?
„Oh ja, es ist mein erstes Rennen als 50-jähriger Rennfahrer! Nein, im Ernst: Mein erstes Rennen außerhalb Italiens habe ich 1981 als 19 Jahre alter Rennfahrer in Daytona bestritten. Und nun, 31 Jahre später, darf ich bei der Premiere des R8 GRAND-AM in Daytona wieder dabei sein. Deshalb ist dieser Einsatz mit Audi etwas ganz Besonderes.“

Was hat sich in mehr als drei Jahrzehnten verändert?
„Früher war die Gegend so wenig bebaut, dass man die Steilkurven schon von Weitem erkannt hat. Das flößte uns so viel Ehrfurcht ein, dass zwei meiner Teamkollegen – Michele Alboreto und Beppe Gabbiani – ebenso wie ich gleich wieder umkehren wollten! Damals gab es auch keine Schikane im Oval. Heute macht es riesigen Spaß, mit einem so schön entwickelten Auto wie dem R8 GRAND-AM auf dieser anspruchsvollen Strecke zu fahren. Übrigens: Trotz meiner vielen Jahrzehnte im Rennsport bin ich in Daytona jetzt noch einmal ins Rookie-Briefing gegangen.“

Welche Eindrücke bleiben vom berühmten Daytona-Wochenende?
„Als ich nach meinem ersten Rennen 1981 nach Hause kam, hatte ich nicht einmal geahnt, was wir erreicht hatten. Dank unserer Punkte wurde unser Arbeitgeber damals Weltmeister. Und jetzt haben wir eine Kampagne begonnen, die hoffentlich ebenfalls große Auswirkungen haben wird. Ich bin mir sicher, dass der Audi R8 GRAND-AM eine große Zukunft in dieser Serie haben wird.“

Termine der nächsten Woche

02.02. Pressekonferenz WEC Paris (F)

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