Audianer bereit für A6 hybrid

Erste Mitarbeiter der A6-Montage haben Weiterbildung zur Elektrofachkraft Fahrzeugtechnik abgeschlossen
Personalleiterin Stefanie Ulrich: „Wir qualifizieren unsere Mitarbeiter kontinuierlich im Umgang mit Hochvolttechnik.“

5.7.2011 – Der Standort Neckarsulm bereitet sich auf den Produktionsstart des Audi A6 hybrid vor. Mit dem Qualifizierungsprogramm „Elektromobilität“ schult Audi seine Beschäftigten im Umgang mit der Hochvolttechnik. Die ersten 18 Mitarbeiter der A6-Montage, Entwicklung und Qualitätssicherung haben ihre Weiterbildung zur Elektrofachkraft Fahrzeugtechnik bereits erfolgreich abgeschlossen. Im Bildungswesen erhielten die Audianer heute ihre Urkunden für diese IHK-geprüfte Qualifikation.

Thomas Hornstein freut sich auf den Audi A6 hybrid. Der gelernte KFZ-Elektriker arbeitet im Analysezentrum und hat gerade seine Weiterbildung zur Elektrofachkraft Fahrzeugtechnik beendet: „Natürlich ist es eine Herausforderung, künftig mit einer neuen Technologie zu arbeiten. Die Hybridtechnik des Audi A6 zu analysieren, wird für mich eine ganz neue Erfahrung“, erklärt Hornstein. Der 31-Jährige ist einer der ersten Mitarbeiter der A6-Montage, der an der 43-tägigen Weiterbildung teilgenommen hat. Er kann jetzt Hochvoltsysteme analysieren und so an Modellen wie dem A6 hybrid mitarbeiten.

Stefanie Ulrich, Personalleiterin am Standort, betont die Bedeutung einer fundierten Weiterbildung bei neuen Technologien: „Der Qualifizierungsprozess auf dem Weg zur Elektromobilität ist vergleichbar mit der Einführung der Aluminiumtechnologie. Bei der Einführung des Audi Space Frame Anfang der 90er Jahre haben wir auch alle betroffenen Mitarbeiter kontinuierlich im Umgang mit dem neuen Werkstoff geschult.“

Derzeit gibt es 140 Elektrofachkräfte Fahrzeugtechnik am Standort. „Sie sind unsere Elektronik-Experten, die ihr Wissen von der Entwicklung über die Serienfertigung bis zur Qualitätskontrolle einbringen“, erklärt Ulrich. Darüber hinaus hat Audi bereits rund 3.000 Beschäftigte für das Fahren und Arbeiten an Hochvoltfahrzeugen sensibilisiert. Weitere 390 Beschäftigte haben im Bildungswesen die Schulung zur Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten erhalten, um an spannungsfeien Hochvoltsystemen mit Mess- und Sicherheitstechnik arbeiten zu können.

Die Weiterbildung zur Elektrofachkraft Fahrzeugtechnik ist IHK-geprüft. Je nach Vorkenntnissen werden die Beschäftigten in Schulungen von bis zu 43 Tagen im Umgang mit der Hochvolttechnik qualifiziert.

Auch in der Ausbildung spielt das Thema Elektromobilität eine wichtige Rolle. Seit 2010 integriert Audi in den Berufszweig Kraftfahrzeugmechatroniker/in die Qualifizierung zur Elektrofachkraft für Fahrzeugtechnik. Die Auszubildenden erlernen hier wichtiges Know-how im Umgang mit Hochvolttechnik, wie sie in Hybrid- und Elektrofahrzeugen zum Einsatz kommt.

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