Auf den Punkt: The Beetle

Ikone der Automobilgeschichte
Das Original ist zurück. Der Beetle!

Reinsetzen, Motor starten, staunen. Beetle der Neuzeit setzt voll auf Dynamik
Wolfsburg / Berlin, 11. Juli 2011 – Volkswagen bringt einen neuen Beetle auf den Markt. Und das ist alles andere als ein gewöhnliches Ereignis in der Welt des Automobils. Denn das Ur-Modell dieser Baureihe – der Käfer – gehört mit 21,5 Millionen verkauften Exemplaren zu den 3 erfolgreichsten Autos aller Zeiten. Nun also kommt der Nachfolger dieser Ikone in den Handel.
New Beetle brachte den Kult.

Dann debütierte Ende der 90er der New Beetle. Mit ihm kam die Beetle Mania und ein neues, automobiles Lebensgefühl. Die Amerikaner waren begeistert und die Europäer waren es auch. Der Ur-Käfer schrieb Geschichte als das Auto, das die Massen bewegte; der New Beetle bot Lifestyle, verkaufte sich parallel zum Golf, der längst den Job des Ur-Käfers übernommen hatte und zum erfolgreichsten Auto der Welt wurde, mehr als eine Million Mal! Klar war spätestens zur Jahrtausendwende: Der Klassiker, ganz gleich ob Käfer oder New Beetle, ganz gleich ob aus den 50ern, 60ern, 70ern, 80ern, 90ern oder wann auch immer, war Kult geworden. Mehr noch: Die diversen Generationen des Käfers alias Beetle alias New Beetle spiegelten das wohl bekannteste Auto-Design der Welt wider – ein Design, das bis heute Menschen jeder Generation in seinen Bann schlägt.

Beetle des Jahres 2011 als Ikone der Neuzeit.

Wer ein Auto fahren will, das Emotionen zeigt, das Dynamik bietet, das trotzdem viel Platz hat und als Nr. 1 im Fuhrpark auch den Alltag und die große Reise meistert, der wird künftig an den Beetle denken. Soviel vorweg, weil Dynamik allein nicht mehr reicht: Mit 4,3 l/100 km (europäischer 1.6 TDI) und 33 mpg (amerikanischer 2.0 TDI) ist der Neue der sparsamste Beetle aller Zeiten.

Design des Originals, neu interpretiert.

Coke-Flasche, iPhone, Ray-Ban Aviator, Leica M9, Beetle – wie kann man ein Design neu erfinden, das derart bekannt und eigenständig ist? Klare Antwort: Man muss das Produkt und die Marke verstehen; dann funktioniert es! Die Volkswagen Chefdesigner Walter de Silva (Konzern) und Klaus Bischoff (Marke Volkswagen) „verstehen“ beides und gaben deshalb in Sachen Beetle das Ziel vor: „Entwerft ein neues Original!“ Und so entstand in Wolfsburg der Entwurf des 2011er Beetle – ein Auto der Gegenwart und gleichzeitig eine Hommage an das Design der automobilen Keimzelle eines ganzen Konzerns. Und zwar unverkennbar: Wenn man den ersten und den neuen Beetle in einen Raum stellt, nur Licht auf das Dach gibt und die Silhouetten betrachtet, sieht man im hinteren Bereich die nahezu identische Linie.

Dynamik im Stile des Ragster.

Ein Vergleich mit dem 98er New Beetle zeigt indes: Nichts blieb beim Alten: „Den Beetle kennzeichnet jetzt eine klare, selbstbewusste und souveräne Sportlichkeit. Der Wagen ist nicht nur flacher, sondern auch erheblich breiter, die Motorhaube ist länger, die zurückgesetzte Frontscheibe wesentlich steiler. Das alles führt zu einer neuen Dynamik“, erläutert Klaus Bischoff. Die Dachsilhouette verläuft in der Tat deutlich flacher und führt fort, was die 2005 in Detroit vorgestellte Studie Ragster – eine Art Hot Rod auf New Beetle Basis – erahnen ließ. Der neue Beetle ist frecher, dynamischer, maskuliner.

Völlig neue Proportionen.

Die Fakten bestätigen das: Der Neue ist 1.808 mm breit (plus 84 mm), 1.486 mm hoch (minus 12 mm) und 4.278 mm lang (plus 152 mm). Folge: völlig neue Proportionen. Durch das Plus an Länge konnte sich das Dach weiter spannen, die Windschutzscheibe nach hinten wandern und das Heck der Kontur des Ur-Käfers folgen. Der neue Schwerpunkt liegt auf der C-Säule. Parallel vergrößerte das Entwicklungsteam auch die Spurweiten (vorn 1.578 mm / plus 63 mm, hinten 1.544 mm / plus 49 mm) und den Radstand (2.537 mm / plus 22 mm). All das verleiht dem Beetle Kraft und eine muskulöse Spannung.

3 Ausstattungslinien

In Europa, Amerika und Australien / Neuseeland wird der Volkswagen in den 3 Ausstattungslinien „Beetle“ (Grundversion), „Design“ (mittlere Linie) und „Sport“ (Topversion) auf den Markt kommen. Für China gilt: Dort werden die Versionen „Design“ und „Sport“ erhältlich sein. Jede der Ausstattungslinien hat einen völlig eigenen Charakter.

Black Turbo und White Turbo zum Start

Zur Markteinführung in Europa und den USA hat Volkswagen 2 ganz spezielle Versionen auf Basis des dynamischen Beetle Sport 2.0 TSI DSG (147 kW / 200 PS) kreiert: den „Black Turbo“ und „White Turbo“. Sie werden parallel zu den anderen Ausstattungslinien erhältlich sein. In den USA wird der Beetle White Turbo im Farbton „Candyweiß“, in den Ländern Europas im Ton „Pure White“ ausgeliefert. Der Beetle Black Turbo ist auf beiden Seiten des Atlantiks in „Deep Black“ lackiert. Außen geben sich die Sondereditionen unter anderem am seitlichen Schriftzug „Turbo“ (über den Seitenschwellern) sowie an den in Kontrastfarben ausgeführten Spiegeln und Felgen zu erkennen: Beim Beetle White Turbo sind die glanzgedrehten Leichtmetallräder des Typs „Tornado“ ebenso in Schwarz gehalten wie die Außenspiegelkappen; im Fall des Beetle Black Turbo werden beide Features entsprechend in Weiß ausgeführt. In Wagenfarbe lackiert sind innen indes die Instrumententafel, die Lenkradspange und die Türbrüstungen.

Sag mir, wie Du heißt!

Hinten drauf steht diesmal auch real der landesspezifische Nickname – also Bezeichnungen wie Käfer, Beetle, Vocho, Coccinelle, Fusca, Maggiolino oder 甲壳虫. Natürlich nur, wenn man das denn will. Sollte es tatsächlich ein Land geben, das keinen Nicknamen für den Bestseller im Wortschatz hat, auch kein Problem; in diesem Fall steht der Schriftzug Beetle zur Wahl. Und natürlich gibt es optional noch einen weiteren Namen: Volkswagen!

Charakter zeigt auch der Innenraum.

Speziell die Instrumententafel merkt man sich. Es ist die Form und Farbigkeit der lackierten oder in Karbon-Optik gehaltenen Frontblende (Dash Pad), die visuell eine Brücke in die Zeit des ersten Käfers schlägt, und doch nicht retro ist. In Europa etwa, ist diese Blende beim Grundmodell („Beetle“) in „Schwarz uni“ gehalten; die der Ausstattungslinie „Design“ ist stets im Farbton der jeweiligen Außenfarbe lackiert. Wer sich für „Sport“ – die neue Topversion – entscheidet, erhält die Karbon-Optik („Carbon Fiber“). Welche Farben wo auch immer zum Einsatz kommen: Volkswagen Fahrer/-innen werden jedes Interieurdetail mit geschlossenen Augen finden.

Comeback des Käferfachs und der Zusatzinstrumente.

Ähnlich wie im Ur-Beetle, hat der Neue ausstattungsabhängig auf der Beifahrerseite ein zusätzliches, in die Frontblende integriertes Handschuhfach („Käferfach“), dessen Deckel nach oben aufklappt (das parallel integrierte Standardhandschuhfach klappt nach unten auf). Ein weiteres Feature klassischer Natur sind die optionalen Zusatzinstrumente oberhalb des jeweiligen Audio-/Navigationssystems: Öltemperatur, Stoppuhr und Ladedruck. Ebenfalls neu: die eigens für den Beetle gestalteten Lenkräder mit je nach Ausstattungslinie verschieden lackierten Applikationen in den Speichen.

Passt einfach.

Kennzeichnend für den Beetle der Neuzeit sind die komplett veränderten Parameter der Innenraum-Ergonomie und des Innenraum-Packagings: Bewegte der Fahrer den luftgekühlten Käfer noch sehr tief sitzend und den New Beetle aufgrund der weit vorn angeordneten Windschutzscheibe eher chauffierend, ergibt sich nun ein sehr viel sportlicheres Fahrerlebnis. Jeder Abstand passt wie maßgeschneidert. Darüber hinaus gilt: Volkswagen ist es einmal mehr gelungen, eine Materialqualität umzusetzen, die nach oben hin alle Klassengrenzen hinter sich lässt.

Viel Raum für 4 und viel Gepäck.

Design, Ergonomie, Bedienbarkeit und Qualität greifen so wie Zahnräder ineinander und schaffen ein neues, sympathisches Auto von höchster Individualität. Und dazu ist es noch alltagstauglich: 4 Erwachsene haben auch auf langen Reisen Platz, der Kofferraum schluckt bis zu 905 Liter Gepäck. Das Panorama-Ausstell-Schiebedach lässt im Winter die Sonne herein, ein Fender-Soundsystem vertont die Fahrt. Erstmals im Beetle gibt es das Schließ- und Startsystem Keyless Access, das ohne Tür- und Zündschloss auskommt. Und Motoren der neuesten Generation sorgen dafür, dass die Umwelt und das Budget so wenig wie möglich belastet werden. Zwischen 77 kW / 105 PS und 147 kW / 200 PS leisten sie. Der sparsamste Europa-Motor – der 1.6 TDI mit 105 PS – verbraucht besagte 4,3 l/100 km. In den USA ist der sparsamste Motor der 2.0 TDI, der auf dem Highway Reichweiten von 40 mpg erzielt. Spaß im Einklang mit der Umwelt, hier funktioniert es.

Wichtiges im Überblick

Name: The Beetle

Weltpremiere: 18. April 2011 (Shanghai, New York, Berlin)

Markteinführung Nordamerika: September / Oktober 2011

Markteinführung Deutschland: Oktober 2011

Markteinführung Europa: November 2011 (Rechtslenker Januar 2012)

Markteinführung Asien: Februar 2012

Markteinführung Südamerika: Ende 2012 / Anfang 2013

Charakter: Ikone

Ausstattungslinien: „Beetle“, „Design“, „Sport“

Leistungsspektrum: 77 kW / 105 PS bis 147 kW / 200 PS

Minimalverbrauch Ø Europa: 4,3 l/100 km (1.6 TDI)

Reichweite Ø USA: 33 mpg (2.0 TDI)

Motoren-Spezifikationen: Benziner: TSI (Benzindirekteinspritzer; Ausnahme 2,5-Liter-Motor USA). Diesel: TDI (Common-Rail-Motoren). Alle EU-Motoren erfüllen Euro-5-Abgasnorm; alle US-Motoren erfüllen BIN5 / ULEV PZEV

Debüt Ur-Käfer: 1938

Debüt New Beetle: 1998

Gebaute Exemplare bislang: > 22,5 Millionen

Designer: Walter de Silva (Konzern), Klaus Bischoff (Marke). Exterieur: Marc Lichte (Leitung), Chris Lesmana, Nisan Kucam. Interieur: Tomasz Bachorski (Leitung), Ingo Brückmann. Color and Trim: Oona Scheepers (Leitung), Susanne Gerken

Dimensionen: 4.278 mm Länge, 1.808 mm Breite, 1.486 mm Höhe, 2.537 mm Radstand, 310 bis 905 Liter Gepäckraum

Hinweise:
TDI, TSI, DSG und Twincharger sind eingetragene Markenzeichen der Volkswagen AG oder anderer Unternehmen der Volkswagen Gruppe in Deutschland und weiteren Ländern.
Ausstattungsangaben und technische Daten gelten – soweit nicht anders angegeben – für das in Deutschland angebotene Modellprogramm. Für andere Länder können sich Abweichungen ergeben.
Alle in dieser Presse-Information genannten Verbrauchs- und Emissionsdaten sind Prognosewerte, Stand Juni 2011.

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