BMW Ice & Snow Perfection Training 2012

BMW Ice & Snow Perfection Training

BMW Ice & Snow Perfection Training

2.3.2012 Arjeplog (ots) – Beim BMW Ice & Snow Perfection Training in Arjeplog lernen Felix Loch, Steven Holcomb & Co. von DTM-Champion Tomczyk. Eigentlich macht dem Rodel-Weltmeister Felix Loch (GER), Bob-Olympiasieger Steven Holcomb (USA) und Skeleton-Pilotin Anja Huber (GER) auf Eis und Schnee niemand etwas vor. Beim BMW Ice & Snow Perfection Training am schwedischen Polarkreis, waren die Eiskanal-Experten allerdings die Schüler: DTM-Champion Martin Tomczyk (GER) und Bruno Spengler (CAN) ließen ihre Sportlerkollegen im Verlauf des dreitägigen Kurses in Lappland erleben, wie sich die BMW typische „Freude am Fahren“ bei winterlichen Bedingungen am Limit perfektionieren lässt.

„Es war wirklich fantastisch, diesen Top-Sportlern zuzuschauen“, sagte Robert Eichlinger, Leiter BMW Group Fahrertraining. „Man hat gespürt, mit wie viel Spaß alle Beteiligten bei der Sache gewesen sind. Die Wintersportler haben wissbegierig alle Eindrücke und Tipps der Profis aufgesaugt und in die Tat umgesetzt. Martin und Bruno konnte man anmerken, wie viel Freude es ihnen macht, ihr fahrerisches Können zu vermitteln und bei diesen auch für sie ungewöhnlichen Verhältnissen am Steuer zu sitzen. Genau darum geht es beim BMW Snow & Ice Perfection Training: Die Teilnehmer lernen, winterliche Extremsituationen kontrolliert und souverän zu meistern. Und das in einer einmaligen Atmosphäre.“

60 Kilometer südlich vom Polarkreis wurden die Sportler von Arjeplogs Bürgermeisterin Britta Flinkfeldt Jansson am Montag empfangen und verbrachten den ersten Abend ganz im Zeichen der schwedischen Gastfreundschaft, um sich auf die Herausforderungen der folgenden Tage einzustimmen. Am Dienstag ging es zum ersten Mal hinaus auf die Schneepiste. Auf den eigens präparierten und weitläufigen Eisflächen rund um das BMW Testcenter unterziehen die Entwicklungsingenieure und Testfahrer der BMW Group normalerweise neue Serienmodelle dem ultimativen Härtetest. Diesmal ging es jedoch darum, die Fahrerinnen und Fahrer am Steuer spezieller, mit Spikes ausgerüsteter BMW M3 „Ice Racer“ für die einzigartigen Bedingungen fit zu machen.

„Eigentlich ist es schade, dass wir in der DTM nur von Frühjahr bis Herbst an den Start gehen. Ein Eisrennen hätte etwas“, resümierte der amtierende DTM-Champion Tomczyk. „Auf Eis und Schnee schnell und sicher unterwegs zu sein, das ist selbst für uns Profis gar nicht so leicht. Wenn man sich aber daran gewöhnt hat, dann macht es einfach nur noch riesigen Spaß. Ich muss den Wintersportlern ein großes Kompliment machen: Sie haben sich bei diesen anspruchsvollen Verhältnissen klasse geschlagen und mit jeder weiteren Ausfahrt große Fortschritte gemacht.“

Das sahen auch die kälteerprobten Bob-, Rodel- und Biathlon-Asse so. „Es ist Wahnsinn, was ein gutes Coaching, ein perfektes Fahrzeug und ein bisschen Erfahrung auf einem solchen Untergrund ausmachen“, meinte der Bob-Welt- und Europameister Manuel Machata (GER). „Man fühlt sich nach und nach immer sicherer und bekommt ein Gefühl dafür, wie viel mehr auf Eis und Schnee in einem BMW steckt, als man es unter normalen Umständen je ausprobieren würde. Martin und Bruno sind im Motorsport absolute Stars. Jeder einzelne ihrer Tipps war Gold wert.“

In Arjeplog kam es auch zum ersten Wiedersehen zwischen den deutschen Bob-Sportlern und Holcomb, der bei den Weltmeisterschaften in Lake Placid (USA) Anfang des Jahres im Zweierbob, im großen Schlitten und im Teamwettbewerb triumphiert hatte. „Es war klasse, auch einmal außerhalb eines Wettkampfs auf Manuel und die anderen Jungs zu treffen“, sagte der Viererbob-Olympiasieger Vancouver 2010. „Im Eiskanal schenken wir uns nichts. Aber hier hatte jeder genug mit sich selbst zu tun. Gemeinsam haben wir viel Spaß gehabt und eine Menge gelernt.“

Neben Machata und Holcomb gingen unter anderem Rodel-Bundestrainer Norbert Loch, in Schweden aufs Eis. Auch die Damenriege des BSD war mit Anja Huber (Skeleton), Natalie Geisenberger (Rodeln) und Cathleen Martini (Bob) prominent vertreten. Für Biathlon-Routinier Sven Fischer war es bereits das zweite Aufeinandertreffen mit Martin Tomczyk binnen weniger Wochen: Während der IBU Biathlon-Weltmeisterschaft in Ruhpolding (GER) hatte er den BMW Werksfahrer seinerseits in die Geheimnisse seiner Sportart eingeweiht.

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