BMW Motorrad Motorsport- WSBK – Magny-Cours – Superpole

Magny-Cours – Qualifikationstraining 2 & Superpole.

Samstag, 01. Oktober 2011.

Wetter: Sonnig.

Temperatur: Luft: 23 – 27 °C, Strecke: 28 – 42 °C

Teilnehmende Fahrer: 18 von 12 Teams

Schnellste Runde Qualifikationstrainings: Marco Melandri (Yamaha WSBK Team) 1:38.171 min

Schnellste Runde Superpole 3: Jonathan Rea (Castrol Honda) 1:37.490 min

2.10.2011 – Das Team BMW Motorrad Motorsport war mit großen Hoffnungen in die gestrige Superpole-Qualifikation in Magny-Cours (FRA) gestartet. In den Trainings- und Qualifikationssessions zuvor waren die Werksfahrer Leon Haslam (GBR) und Troy Corser (AUS) mit ihren BMW S 1000 RR dicht an der Spitze dran. Doch in der entscheidenden Superpole-Qualifikation hatten beide mit Schwierigkeiten zu kämpfen, die sie daran hinderten, einen Startplatz ganz vorn zu holen. Leon wurde Siebter und startet aus der zweiten Reihe in die vorletzte Runde der FIM Superbike-Weltmeisterschaft 2011. Troy qualifizierte sich als Zwölfter für die dritte Startreihe. Ayrton Badovini (ITA) vom BMW Motorrad Italia SBK Team startet mit seiner RR vom 16. Rang. Sein Teamkollege Xavi Fores (ESP) steht auf dem 17. Startplatz.

Leon Haslam:

Schnellste R. Quali.: 1:38.483 min (P5) / Schnellste R. Fr. Training: 1:39.344 min (P10) / Schnellste R. Superpole 3: 1:38.382 min (P7)

„Wir hatten in der Superpole ein paar Schwierigkeiten, wegen derer das Bike nicht einfach zu fahren war. Wir werden daran arbeiten, diese Schwierigkeiten bis morgen zu beheben. Wenn uns das gelingt, dann ist das Podium ein realistisches Ziel für uns. Wir waren an diesem Wochenende bisher stark unterwegs, und mit Rennreifen fahren wir gute Zeiten. Wir müssen nur noch etwas nachbessern, dann sind wir für die Rennen gut aufgestellt. Im Moment denke ich nicht über Startpositionen und Rundenzeiten nach. Denn wir wissen, dass wir vorn dabei sein können, wenn alles passt.“

Troy Corser:

Schnellste R. Quali.: 1:38.485 min (P6) / Schnellste R. Fr. Training: 1:39.334 min (P9) / Schnellste R. Superpole 2: 1:38.516 min (P12)

„Es war eine schwierige Session. Ich konnte meine Zeit mit den Qualifikationsreifen nicht verbessern, da ich mit den Rennreifen die gleichen Rundenzeiten fahren konnte. Das ist etwas frustrierend, denn auf weichen Reifen muss man eigentlich schneller sein. Sonst kann man das Tempo der Jungs, bei denen das der Fall ist, nicht mitgehen. Doch mit Rennreifen funktioniert unser Bike wirklich gut, und ich bin mit der Abstimmung zufrieden. Warten wir also ab, wie es morgen läuft. Hier ist es wichtig, gut zu starten und den Anschluss an die Führungsgruppe zu halten. Sonst kann es sehr schwierig werden, wieder aufzuholen. Morgen wird sehr viel von der ersten Runde abhängen. Doch wir waren das ganze Wochenende über in den Top 5, also sind wir optimistisch.“

Rainer Bäumel (Rennleiter):

„Leon hat einen guten Job gemacht. Er hatte in der Superpole 3 keinen Qualifikationsreifen mehr zur Verfügung. Von daher ist die Zeit, die er gefahren ist, gut. Es liegt alles sehr eng beieinander, und wir mussten schon in der Superpole 1 beide Fahrer mit den Qualifikationsreifen losschicken. Das hat fast das gesamte Feld getan, denn eine Zehntelsekunde mehr oder weniger entscheidet hier über fünf Startplätze. Troy hatte in der Superpole 2 leider Schwierigkeiten mit den Reifen, die zu ein paar kleinen Fehlern geführt haben. Das ist schade, denn sonst wäre auch er weitergekommen.“

WERBUNG: