BMW S 1000 RR: Endspurt im Kampf um den WM-Titel 2011

7.11.2011 München/Doha. BMW Motorrad blickt gespannt auf das Saisonfinale 2011 der FIM Langstrecken-Weltmeisterschaft in Doha (QAT) voraus. Dort hat das Team BMW Motorrad France 99 die Chance, den ersten Weltmeistertitel für die BMW S 1000 RR des bayerischen Herstellers zu holen. Bei den „8 Hours of Doha“ in Katar zählt die Mannschaft mit den Fahrern Sébastien Gimbert (FRA), Erwan Nigon (FRA) und Damian Cudlin (AUS) zu den Favoriten auf den Sieg und auf den Weltmeistertitel. Das Acht-Stunden-Rennen wird am kommenden Samstag (12. November) auf dem „Losail International Circuit“ ausgetragen.

Vor dem Saisonfinale liegt das Team BMW Motorrad France 99 auf dem zweiten Rang der Gesamtwertung. Auf den Spitzenreiter SERT fehlen der Mannschaft nur neun Punkte. Da an den Sieger des abschließenden Rennens nicht weniger als 30 Zähler vergeben werden, hat das BMW Team im Titelkampf noch alle Chancen.

Das Team BMW Motorrad France 99 bestreitet mit Unterstützung aus München seine erste volle Saison in der FIM Langstrecken-Weltmeisterschaft und konnte von Anfang an beeindrucken. Bereits beim Saisonauftakt, dem berühmten „Bol d’Or“ in Magny-Cours (FRA), feierte es einen Podiumsplatz. In Albacete (ESP) konnte es den ersten Sieg bei einem Weltmeisterschaftslauf für die RR holen. Beim mit zahlreichen Werksteams stark besetzten Acht-Stunden-Rennen in Suzuka (JPN) fuhr das BMW Team auf einen hervorragenden vierten Rang und setzte sich damit zwischenzeitlich an die Spitze der WM-Tabelle. Es war die erste Führung für die BMW S 1000 RR in einer Weltmeisterschaft.

„Wir sind sehr stolz auf das, was wir in dieser Saison schon erreicht haben. Nun reisen wir voller Zuversicht nach Doha, und wir werden alles tun, um das Rennen und den Titel zu gewinnen“, sagt Marcel Driessen, Direktor von BMW Motorrad France. „Wir sind optimistisch, denn es ist uns in diesem Jahr schon mehrfach gelungen, unseren Titelrivalen zu schlagen. Das möchten wir dieses Mal auch tun. Gleichzeitig bleiben wir realistisch und wissen, dass sich unser Gegner beim Finale teuer verkaufen wird. Wir konzentrieren uns einfach auf uns und machen unsere Arbeit. Wenn es nicht klappen sollte, wäre auch ein zweiter Platz in der Gesamtwertung ein Riesenerfolg für unser noch junges Team. Doch wir werden unser Bestes geben, damit wir am Ende ganz oben stehen!“

„Der Losail International Circuit in Katar ist eine meiner Lieblingsstrecken. Dort habe ich in der Vergangenheit schon einige gute Ergebnisse geholt”, erklärt Gimbert. „Meine Teamkollegen Erwan und Damian waren dort auch schon recht erfolgreich. Von daher gehen wir mit großer Zuversicht in das Saisonfinale. Ich möchte den Titel in der Langstrecken-WM gewinnen. SERT wird zwar schwer zu schlagen sein, aber das wird uns nicht daran hindern, es in Katar zu versuchen. Der Sieg wäre eine schöne Belohnung für das Team, für BMW und für Michelin, die in dieser Saison alle so hart gearbeitet haben.“

„Nach den 24 Stunden von Le Mans habe ich einige Tests mit Michelin absolviert. Das hat mir geholfen, vor dem Rennen in Katar im Rhythmus bleiben“, ergänzt Nigon. „Ich habe mich auch mit viel Motocrossfahren fit gehalten. Von daher bin ich gut in Form. Wenn wir den Titel holen wollen, müssen wir in Katar gewinnen. Deshalb ist das unser einziges Ziel, und wir werden die nötigen Risiken eingehen, um es zu erreichen. Mit einem Sieg in Albacete und einem Podium beim Bol d’Or hatten wir bisher eine erfolgreiche Saison. Deshalb bin ich sehr zuversichtlich, dass wir auch in Katar ein gutes Ergebnis holen können.“

“Wir gehen nicht als Titelfavorit in das Wochenende. Doch das ist Langstreckensport, und da kann alles passieren“, weiß Cudlin. „Wir konzentrieren uns einzig und allein darauf, das Rennen zu gewinnen. Alles andere können wir nicht beeinflussen. Das ist eine gute Einstellung, die den Druck von uns nimmt und auf die Schultern von SERT legt. Wir haben alle so hart gearbeitet, um in diese Position zu kommen, und nun müssen wir sie bestmöglich nutzen. Wir werden in Doha alles geben und sehen, was passiert. Drückt uns die Daumen!“

„Wir stehen mit dem Team BMW Motorrad France 99 vor einem sehr spannenden Saisonfinale in der Langstrecken-WM, hier geht es schließlich um den Titelgewinn in einer Weltmeisterschaft“, sagt Berthold Hauser, Leiter der Fachstelle „BMW Motorrad HP Race Support“. „Natürlich haben und werden wir seitens HP RaceSupport alles in die Waagschale werfen, um hier gemeinsam mit dem Team und BMW Motorrad France den ganz großen Coup zu landen. Mit dieser Ausgangsposition ist es durchaus möglich, das große Ziel zu erreichen. Aber es wird ein extrem hartes Rennen, und die Gegner sind nicht zu unterschätzen, obwohl alle in den vorangegangenen Rennen schon durch unser Team besiegt wurden. Unsere Truppe ist gut aufgestellt, und wir brauchen nur das nötige Quäntchen Rennglück und jeden gedrückten Daumen aller BMW Fans.“

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