Chefsprecher der Tagesschau des Ersten Deutschen Fernsehens Jan Hofer zur ADAC DEUTSCHLAND KLASSIK 2012

Schöne Regionen und perfekt organisierte Veranstaltungen Interview mit Jan Hofer, Chefsprecher der Tagesschau des Ersten Deutschen Fernsehens zur ADAC DEUTSCHLAND KLASSIK

27.6.2012 München/Stralsund (ots) – Jan Hofer ist ein begeisterter Oldtimer-Fan und hat diverse ADAC Oldtimer-Veranstaltungen miterlebt. Vor seinem Start bei der ADAC DEUTSCHLAND KLASSIK in Stralsund am 28. Juni 2012 sprach Hofer mit dem ADAC über seine Begeisterung für das Oldtimer-Wandern und seine Liebe zu klassischen Automobilen.

Herr Hofer, Sie sind ja ein ADAC Oldtimer-Wanderer der ersten Stunde – welche Erinnerungen verbinden Sie mit Ihrer Premiere bei der ADAC MotoClassic 2003 und dem Trentino? Hofer: „Das war für mich ein unvergessliches Erlebnis, und zum ersten Mal bin ich dort mit der „Oldtimer-Szene“ in Kontakt gekommen. Das war der Start für weitere Aktivitäten in diesem Bereich. Ich erinnere mich gerne an traumhafte Ausfahrten in einer der schönsten Regionen, die ich bisher kennengelernt habe.“

Was ist aus Ihrer Sicht das Erfolgsrezept des ADAC Oldtimer-Wanderns? Hofer: „Das Erfolgsrezept ist aus meiner Sicht schnell umschrieben: Kennenlernen von Land und Leuten in vollkommen entspannter Atmosphäre. Kein Stress für Fahrer und Fahrzeug und kein übertriebener sportlicher Ehrgeiz. Dazu gute Gespräche, gutes Essen und traumhafte Landschaften. Was will man mehr.“

Was verbindet Sie mit Oldtimern, und wie sind Sie zum Oldtimerhobby gekommen? Hofer: „Für Oldtimer habe ich mich schon als Kind begeistert. Ich fand die runden, harmonischen Formen immer schöner als die Stromlinienform heutiger Massenproduktionen. Außerdem habe ich mein Leben lang geschraubt. Als Student hatte man einfach nicht das Geld, in eine Werkstatt zu fahren. Also wurde mit einem alten Käfer als Versuchsobjekt die erste Erfahrung gesammelt. Meine erste Begegnung mit der Szene kam bei der ADAC MotoClassic 2003. Wenig später fuhr ich die erste ADAC Trentino Classic mit, allerdings nicht im eigenen Wagen. Da wurde mir sehr schnell klar, dass mein Mercedes 220 S Ponton, der noch in Restauration war, bald fertig werden musste. Mit einem eigenen Wagen, an dem man jede Schraube kennt, macht’s doch mehr Spaß, und „man gehört dazu“.“

Als Chefsprecher der Tagesschau und Moderator vieler TV-Sendungen haben Sie sicher wenig Zeit für die Teilnahme an Oldtimer-Veranstaltungen. Wieso fahren Sie so gerne bei den Oldtimer-Veranstaltungen des ADAC mit? Hofer: „Entspannung pur vom hektischen Alltag. Außerdem sind die Oldtimerveranstaltungen des ADAC perfekt organisiert. Man kann sich wirklich mal ein paar Tage fallen lassen und sich nur dem Hobby hingeben – und wenn mal was ist mit der „Kutsche“: Die Gelben Engel sind nicht weit und wissen immer Rat (und Tat).“

Sie besitzen mehrere klassische Automobile. Schrauben Sie selbst daran, und an welchen Arbeiten haben sie am meisten Spaß? Hofer: „Ich habe mir in meiner Garage eine Werkstatt eingerichtet, mit Hebebühne und allem, was man so braucht. Alles, was möglich ist, versuche ich selbst zu erledigen. Wenn’s aber um spezielle Handwerkskünste geht, wie z. B. Lackieren und Arbeiten an der Maschine, lass‘ ich doch lieber Spezialisten ran. Aber man darf sich nicht unter Druck setzen lassen, es muss Hobby bleiben, und wenn’s ein bisschen länger dauert, ist es auch nicht schlimm. Mein Motto: Im Sommer fahren – im Winter schrauben.“

2012 wird die ADAC DEUTSCHLAND KLASSIK vom 28. Juni bis 1. Juli an der Mecklenburgischen Ostseeküste durchgeführt, unweit Ihrer Heimat Hamburg. Planen Sie, erneut daran teilzunehmen? Hofer: „Natürlich, gar keine Frage. Mecklenburg-Vorpommern ist mein Heimatrevier, sowohl mit dem Oldtimer als auch mit dem Motorrad. Ein Traum! Eine Teilnahme kann ich jedem nur empfehlen. In diesem Jahr nehme ich mit einem ganz besonderem Auto teil, ein Jaguar C-Type, Baujahr 1951. Der gehört meinem Freund Gerd-Rüdiger Lang von Chronoswiss und muss mal wieder an die frische Luft.

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