Doppelführung für Škoda bei Mecsek-Rallye

Matthias Kahle holt Rückstand Zug um Zug auf

11.9.2011 Weiterstadt/Pecs – Nach dem ersten Tag des IRC-Laufs in Ungarn liegen zwei Škoda Piloten in Führung. Der Norweger Andreas Mikkelsen behauptet die Führung knapp vor dem tschechischen Škoda Werksfahrer Jan Kopecký. Auf Platz vier hat der Belgier Freddy Loix mit seinem Fabia S2000 noch gute Chancen, auf der zweiten Etappe ebenfalls einen Podiumsplatz zu erobern. Der deutsche Nachwuchsfahrer Hermann Gassner jr. auf Platz neun auf dem Fabia S2000 des österreichischen Red-Bull-Teams hat sich unter den Top Ten etabliert.

Die beiden Piloten der Fabia S2000 von Škoda Auto Deutschland, Matthias Kahle und Mark Wallenwein, liegen nach den sieben Wertungsprüfungen der ersten Etappe (eine Prüfung musste wegen zu großen Zuschauerandrangs abgesagt werden) auf den Plätzen 16 und 23 des Gesamtklassements. Mark Wallenweins Tagesfazit: „Von zwei Prüfungen abgesehen, mit denen ich nicht zufrieden war, ging es heute doch schon besser vorwärts als bei der Barum-Rallye vor zwei Wochen. Ich verliere weniger Zeit pro Kilometer auf die Spitze. Wenn ich morgen noch ein oder zwei Plätze gutmachen kann, wäre das nicht schlecht, aber realistischerweise muss man sagen, dass es hier zwischen den einzelnen Fahrern sehr eng zugeht.“

Matthias Kahle kämpfte sich nach einem Defekt an den Einspritzdüsen, der ihn auf Rang 32 zurückwarf, auf den folgenden Prüfungen um elf Plätze nach vorn. Ohne die bei der Reparatur eingefangenen 80 Strafsekunden läge er jetzt auf Platz 18. Er sagte: „Ich habe mit meinem Fahrstil experimentiert – frühes Bremsen vor Kurven, spätes Bremsen, Auto langsam in die Kurve reinfahren, Auto mit Schwung hineinwerfen. Auf der Prüfung sechs habe ich wohl das Richtige getroffen, denn ich war 14 Sekunden schneller als heute morgen, als sie als zweite Prüfung gefahren wurde. Dabei musste ich sogar einen langsameren Fahrer überholen, sonst wären es wohl 20 Sekunden gewesen.“

Auf der zweiten Tagesetappe der Mecsek-Rallye stehen am heutigen Sonntag sechs Wertungsprüfungen auf den welligen Straßen des Mecsek-Gebirges von zusammen 107,4 Kilometern Länge auf dem Plan.

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