Dreifach-Heimsieg für Škoda bei Barum Czech Rallye

Mark Wallenwein und Matthias Kahle in den Top Twenty

28.8.2011 Weiterstadt/Zlin – Besser kann man sich auf heimischem Terrain nicht in Szene setzen: Vor über 100 000 Zuschauern landete die Marke Škoda bei der Barum Czech Rallye Zlin einen Dreifach-Sieg. Jan Kopecký (CZ) vor Freddy Loix (B) und Juho Hänninen (FIN) lautete nach drei Rallyetagen und 15 spannenden Wertungsprüfungen die Reihenfolge. Mit der Wiederholung des Dreifach-Erfolges vom Vorjahr stellte die Marke aus Mladá Boleslav erneut und eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit des Fabia S2000 unter Beweis. Gleichzeitig bauten die drei Werkspiloten ihre Führung in der Punktetabelle der IRC weiter aus.

Škoda Motorsportchef Michal Hrabanek zeigte sich im Ziel entsprechend zufrieden. „Die Frage der Reihenfolge war spannend bis zum Schluss, Jan Kopecký hatte schließlich mit nur 1,2 Sekunden die Nase vorn. Die Wiederholung unseres Dreifach-Erfolges zeigt, dass wir mit dem Fabia S2000 ein gutes Rallyeauto auf die Räder gestellt haben. Der Auftakt-Sieg zum Einstieg in die zweite Saisonhälfte ist sehr wichtig, denn wir wollen natürlich den IRC-Titelgewinn aus dem Vorjahr wiederholen und haben dafür mit diesem Heimsieg eine gute Ausgangsposition geschaffen, auch wenn damit die Meisterschaft natürlich noch nicht unter Dach und Fach ist.“

Die beiden von Škoda Auto Deutschland eingesetzten Teams Wallenwein/Kopczyk und Kahle/Göbel beendeten die Rallye auf den Plätzen 18 und 19. „Mit beiden Fahrern unter den Top Twenty bei dieser äußerst selektiven Rallye sind unsere Erwartungen erfüllt worden. Ein elfter und ein zwölfter Platz in zwei der insgesamt 15 Sonderprüfungen haben zudem deutlich das Potenzial von Mark Wallenwein gezeigt, dem ich bei entsprechenden weiterer IRC-Erfahrung auch Platzierungen unter den Top 15 des Gesamtklassements zutraue. Bei Matthias Kahle mögen die jahrelangen, sehr erfolgreichen Turbo-Einsätze bei dieser ersten IRC-Rallye mit dem Saugmotor-Auto eher im Weg gestanden haben“, sagte Nikolaus Reichert, Motorsport-Teamchef bei Škoda Auto Deutschland.

Mark Wallenwein freute sich im Ziel über seine beiden guten Prüfungszeiten während der zweiten Etappe und zog daraus den Schluss: „Ich muss daran arbeiten, diese Zeiten häufiger und konstanter zu fahren. Ich glaube, dass ich in den Bremsphasen vor den Kurven noch Verbesserungspotenzial habe, das gilt es in Zukunft auszuloten.“

Matthias Kahle zeigte sich beeindruckt von der Rallye-Atmosphäre und sagte: „Zunächst einmal muss ich unsere Datenaufzeichnungen analysieren und sehen, wo ich noch Arbeit an den Details habe. Davon abgesehen, war es eindrucksvoll, vor dieser Kulisse begeisterter Zuschauer mit einem Škoda vor so vielen grün-weißen Fahnen zu fahren.“

Der nächste Start der beiden Teams von Škoda Auto Deutschland steht in zwei Wochen mit dem IRC-Lauf in Ungarn im Terminkalender.

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