Dreifach-Sieg für ŠKODA Piloten

Erfolg bei Testrallye in der Lausitz

Weiterstadt/Weißwasser – Mit einem Dreifach-Sieg für die Marke ŠKODA ging gestern die Lausitz-Rallye zu Ende. Ruben Zeltner/Christian Doerr (Octavia WRC) vor Matthias Kahle/Peter Göbel und Mark Wallenwein/Stefan Kopczyk (jeweils Fabia S2000) lautete im Ziel die Reihenfolge.

Das freute nicht nur die zahlreichen Fans der Marke entlang der Wertungsprüfungen, sondern auch Teamchef Josef Juracka, denn neben den beiden Fabia S2000 wird auch der Octavia WRC von Christian Doerr in seiner Werkstatt im tschechischen Rumburk vorbereitet. Bis zum letzten Kilometer der staubigen Wertungsprüfungen im Lausitzer Braunkohle-Tagebau kämpften Kahle und Zeltner um den Sieg, ehe im Ziel Zeltner mit 5,0 Sekunden Vorsprung die Oberhand behielt.

Für Matthias Kahle und Mark Wallenwein, die beiden Piloten von ŠKODA Auto Deutschland, diente der Start in der Lausitz als Vorbereitung auf weitere Einsätze in der Intercontinental Rally Challenge (IRC) in Schottland und auf Zypern. Beide Rallyes werden auf Schotter gefahren.

„Schade, dass es für den Sieg nicht ganz gereicht hat, aber wir waren mit unserem auf knapp 170 km/h Endgeschwindigkeit übersetzten Auto auf manchen langen Geraden voll am Drehzahlbegrenzer“, sagte Matthias Kahle im Ziel. „Der Octavia WRC, den ich selbst schon ab und zu gefahren habe, ist auf 208 Spitze übersetzt. Aber darum ging es schließlich nicht, für uns war die Rallye als Test wichtig. Wir haben bei jedem Service Änderungen an Fahrwerks-Härte und Differentialen vornehmen lassen, um das Auto besser an den Schotter-Untergrund anzupassen.“

Mark Wallenwein war mit seiner Startnummer 5 bei der stellenweise starken Staubentwicklung auf den Prüfungen im Vergleich zu Kahle (Startnummer 1) etwas behindert, doch war dies angesichts des Test-Charakters der Rallye zu verschmerzen: „Wichtig war für mich, dass ich mich an das Fahrverhalten des Autos auf den Schotterprüfungen herantasten konnte. Ich habe auch mit mehreren Veränderungen an den Fahrwerks-Einstellungen experimentiert, um die Kraft des Motors besser auf den Boden zu bringen und das Fahrverhalten zu verbessern“, sagte der Nachwuchspilot nach der Rallye.

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