Einfallsreichste Audi-Mitarbeiter 2011 ausgezeichnet

Einfallsreichste Audi-Mitarbeiter ausgezeichnet

Einfallsreichste Audi-Mitarbeiter ausgezeichnet

24.5.2012 – Clevere Ideen der Mitarbeiter sind für Audi ein wichtiger Erfolgsfaktor. Heute hat der Automobilhersteller in Neckarsulm die besten und kreativsten Teilnehmer des Ideen-Programms der beiden deutschen Standorte ausgezeichnet. Das Unternehmen hat 2011 insgesamt 16.400 Ideen seiner Mitarbeiter in die Tat umgesetzt und dabei einen Nutzen von € 70,3 Mio. erzielt. Auch die Mitarbeiter profitierten von ihrem Einfallsreichtum: Audi honorierte die Ideen mit Gesamtprämien von € 6,6 Mio.

„2011 haben die Mitarbeiter das beste Ergebnis im Audi Ideen-Programm erzielt“, freut sich Wolfgang Andreä, Leiter Kompetenzentwicklung: „Die Beteiligung der Mannschaft an den betrieblichen Veränderungsprozessen ist ein Garant für die Audi-Erfolgsgeschichte. Die Mitarbeiter wissen oft am besten, wie man die Prozesse ihrer täglichen Arbeit optimieren kann. Meist sind es viele kleine Stellschrauben, die zusammen zu einer deutlichen Verbesserung führen.“

Die Vorteile, die sich aus den eingereichten Ideen ergeben, sind vielfältig. Sie reichen von optimierten Prozessen verbunden mit reduzierten Kosten über Qualitätsverbesserungen bis hin zu ergonomischen Aspekten. Helmut-Anton Kopfmüller hatte beispielsweise vorgeschlagen, eine schwere Anbauvorrichtung durch ein anderes Werkzeug zu ersetzen. Das verbesserte die Ergonomie an seinem Arbeitsplatz, erleichterte seine Tätigkeit und senkte dadurch die Arbeitszeit. Heute wurde er zusammen mit Franz Garcia Rodriguez und Gerd Trommer für die cleversten und erfolgreichsten Ideen 2011 ausgezeichnet.

„Ich mache schon seit Beginn des Ideenprogramms mit. Audi hat bereits viele meiner Ideen erfolgreich umgesetzt“, erzählt Gerd Trommer, der bei Audi in Neckarsulm als Straßenführer im Karosseriebau arbeitet. Insgesamt 50 Ideen hat er im vergangenen Jahr eingereicht; 44 davon wurden bereits realisiert. Mit seinen Einfällen verfolgte der 50-Jährige vor allem ein Ziel: die unterschiedlichen Taktzeiten in seinem Produktionsbereich in Einklang zu bringen. Der Produktionsprozess läuft nun harmonischer und ist weniger störanfällig. Das spart Zeit und Geld. Über die Auszeichnung freut er sich sehr: „Man braucht viel Eigeninitiative und muss die Vorschläge gut ausarbeiten.“

Für einen Erfolg im Ideen-Programm braucht es aber auch die Unterstützung der Vorgesetzten sowie Fachkundige, um die Prozesse und Ideen zu beurteilen. Deshalb hat Audi heute auch den „Besten Gutachter“, den „Besten Vorgesetzten“ und den „Besten Ideenkoordinator“ im Ideenprogramm ausgezeichnet.

Der Sonderpreis „Knoff-Hoff-Idee 2011“ ging an eine Azubi-Gruppe aus Ingolstadt für ihr Projekt „Intelligente Busauslastung“. Die vier Auszubildenden hatten die Auslastung des Audi-internen Busshuttles analysiert und so die Fahrtrouten optimiert.

Da sie ihre Idee detailliert ausgearbeitet und früh die einzelnen Fachabteilungen eingebunden hatten, konnte die Idee schnell umgesetzt werden. Sie fand zudem auch außerhalb des Unternehmens Anerkennung und wurde vom Zentrum für Ideen-management in Köln ausgezeichnet.

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