Fritz Haberl verstorben

Fritz Haberl

Fritz Haberl (Foto:ProMotor)

Kfz-Gewerbe trauert um Fritz Haberl

15.6.2012 Bonn. Das Kfz-Gewerbe trauert um Fritz Haberl. Der Kfz-Unternehmer und Ehrenpräsident des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) starb am 14. Juni im Alter von 79 Jahren  in München.

Auf der ZDK-Mitgliederversammlung in Warnemünde würdigte ZDK-Präsident Robert Rademacher das Wirken Haberls, der von 1978 bis 1990 als Präsident an der Spitze des Deutschen Kfz-Gewerbes gestanden hatte. Den Beginn seiner Amtszeit markierte 1978 die Zusammenführung der bis dahin autarken Verbände von Kfz-Handel und Handwerk zum ZDK.

Weitere Meilensteine seines Wirkens waren die Gründung des europäischen Kfz-Verbands CECRA (Comité Européen du Commerce et de la Réparation Automobile) 1983 in Brüssel, den er von Beginn an erst als langjähriger Vizepräsident (1983-1995) und dann als Präsident (1995-1997) entscheidend mitgeprägt hat, sowie die Fusion der Kfz-Verbände von West- und Ostdeutschland nach dem Fall der Mauer im Jahr 1990.

Mit der Übergabe der Amtsgeschäfte an seinen Nachfolger Bernhard Enning war Fritz Haberl am 21. Juni 1990 zum ZDK-Ehrenpräsidenten ernannt worden.

„Mit Fritz Haberl verliert das Kfz-Gewerbe eine prägende Persönlichkeit, die die Interessen der Kfz-Unternehmer auf nationaler und internationaler Ebene mit hohem Engagement und Durchsetzungsvermögen vertrat und das Verbandsschiff mit Weitblick und strategischem Geschick durch zwölf ereignisreiche Jahre gesteuert hat“, so Robert Rademacher.

Das Kfz-Gewerbe verneige sich in Trauer, aber auch mit großer Dankbarkeit vor der Lebensleistung dieses außergewöhnlichen Menschen und Unternehmers, der viele Jahre an der Spitze der MAHAG-Gruppe in München gestanden hatte. Fritz Haberl hinterlässt seine Ehefrau Ute, zwei Kinder und Enkelkinder.

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