Großer Preis von Valencia 2012 – Mercedes Vorschau

15.6.2012 – Der Große Preis von Europa wird am nächsten Wochenende in Valencia ausgetragen und ist das zweite Saisonrennen auf spanischem Boden. Der 5,419 km lange Valencia Street Circuit führt durch den Hafen Juan Carlos l.
  • Mit fünf normalen Überholmanövern im Rennen war Valencia 2011 der Grand Prix mit den zweitwenigsten Überholmanövern (vor Indien); DRS ermöglichte 22 weitere Positionswechsel
  • DRS kann für 59.7% einer Qualifyingrunde genutzt werden – nach Montreal und Monza ist das der dritthöchste Wert
  • Mit 252 Metern ist die Länge der Boxengasse, in der die Geschwindigkeitsbegrenzung gilt, sogar kürzer als in Monaco (301 Metern)
Michael Schumacher
„Jetzt gilt alle Konzentration dem Rennen in Valencia. Ich bin sicher, dass wir alle besonders motiviert sind, nachdem Kanada nicht so lief, wie wir es uns erhofft hatten. Die Devise zuletzt war Ärmel hochkrempeln und konzentriert arbeiten, und diesen Anspruch beherzigen alle im Team, so dass wir guten Mutes nach Valencia fahren können. Es ist schon einmalig schön da am Hafen, und für die Gegebenheiten ist der Kurs auch recht interessant – mal schauen, was wir daraus machen können. In Valencia spürt man noch die Atmosphäre des America’s Cup, was dieses Rennen zu einem besonderen Ereignis macht, auf das wir uns immer wieder freuen.“
Nico Rosberg
„Valencia ist eine schöne Stadt, die ich stets gern besuche. Die Strecke ist ein weiterer Straßenkurs, aber doch auf seine Art einzigartig. Er ist schneller und die Auslaufzonen sind weitläufiger als in Monaco oder Singapur. Das Streckenlayout ähnelt jenem von Kanada und sollte unserem Auto entgegenkommen. Ich war in dieser Woche in unserer Fabrik und weiß daher aus erster Hand, wie hart alle im Team arbeiten, um das Auto zu verbessern. Jetzt hoffen wir als Lohn für die harte Arbeit auf ein starkes Wochenende in Valencia.“
Ross Brawn, Teamchef
„Auf dem Valencia Street Circuit kehren wir nächste Woche in Spanien nach Europa zurück. In Kanada waren die Performance unseres Autos und unser Umgang mit den Reifen gut, obwohl unsere Konkurrenzfähigkeit durch Zuverlässigkeitsprobleme und Fehler beeinträchtigt wurde. Die Enttäuschung war bei jedem in unserem Team spürbar. Gemeinsam haben wir hart gearbeitet, um die Gründe dafür zu verstehen und auszuräumen. Unsere höchste Priorität ist eine 100-Prozent-Zuverlässigkeit. Wenn wir unseren Fahrern ein zuverlässiges Auto zur Verfügung stellen und sie ein reibungsloses Wochenende erleben, können wir ein gutes Resultat erzielen.“
Norbert Haug, Motorsportchef, Mercedes-Benz Motorsport
„Der Große Preis von Europa ist nach Monaco und Montreal das dritte aufeinanderfolgende Stadtrennen. Sieben Kurven werden in Valencia mit weniger als 100 km/h durchfahren, aber die erzielte Höchstgeschwindigkeit ist ähnlich hoch wie zuletzt in Kanada. Im Laufe einer Runde wird fünfmal von über 285 km/h auf unter 100 km/h heruntergebremst.
Üblicherweise herrscht am Rennwochenende große Hitze in Valencia und damit sehr hohe Streckentemperaturen. Nicos Rennen und seine Rundenzeiten in Kanada bei Streckentemperaturen von über 40 Grad haben gezeigt, dass unser Auto bei entsprechender Abstimmung gut mit solchen extremen Gegebenheiten zurechtkommen kann.
Unsere Prioritäten für das nächste Rennen: Wir wollen bei Michaels Auto die gleiche Zuverlässigkeit sicherstellen, die wir in diesem Jahr an Nicos Auto erlebt haben, der bislang alle Rennrunden der Saison absolviert hat. Seit seinem Sieg beim GP China am 15. April hat in den letzten fünf Rennen kein Fahrer im Feld mehr Punkte geholt als Nico Rosberg und unser Ziel ist es, diesen Trend fortzusetzen.“
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