Gunnar Herrmann wird Ford-Vizepräsident für Qualität

Gunnar Herrmann

Gunnar Herrmann (obs/Ford-Werke GmbH)

2.7.2012 Köln (ots) – Gunnar Herrmann wird ab dem 1. September 2012 als neuer Vizepräsident von Ford Europa für das Ressort Qualität verantwortlich sein. Der 52-jährige Diplom-Ingenieur hat zuvor die Entwicklung der aktuellen Ford Focus-Generation sowie des neuen Ford C-MAX geleitet. Fortan ist der Leverkusener innerhalb des Unternehmens für alle Aspekte der Qualitätssicherung verantwortlich. Neben seiner neuen Rolle in der Geschäftsführung der Ford of Europe GmbH zieht Herrmann auch in den Aufsichtsrat der deutschen Ford-Gesellschaften ein.

„Mit dem neuen Focus und C-Max haben wir signifikante Fortschritte in Bezug auf Kundenzufriedenheit und Produktqualität erzielt“, betont der Rheinländer. „Unsere Aufgabe ist es nun, konsequent auf diese Fortschritte aufzubauen und eine Führungsrolle in diesem Bereich einzunehmen. Es ist eine große Verantwortung, den Qualitätsaspekt bei unseren Fahrzeugen, Technologien und Dienstleistungen für unsere Kunden weiter voranzutreiben – und eine Herausforderung, auf die ich mich sehr freue.“

Gunnar Herrmann berichtet in seiner neuen Funktion an Stephen Odell – dem Präsidenten und Vorsitzenden der Geschäftsführung von Ford Europa – sowie an Bennie Fowler, als Vizepräsident der Ford Motor Company verantwortlich für Qualität und die Markteinführung neuer Modelle. Er tritt die Nachfolge von Kevin O’Neill an, der die operative Geschäftsführung der Ford Getrag Transmissions GmbH übernommen hat, dem Joint Venture zwischen Ford und dem Getriebespezialisten Getrag.

„Wir alle kennen und schätzen Gunnar Herrmanns Leidenschaft, Produkte von höchster Qualität zu entwickeln – diese Leidenschaft spiegelt sich auch in Fahrzeugen wie dem Ford Focus und dem neuen C-MAX wider“, betont Stephen Odell. „Mit seiner immensen Erfahrung wird Gunnar Herrmann dem Unternehmen helfen, unsere ehrgeizigen Ziele hinsichtlich der Qualität unserer Modelle und Service-Dienstleistungen zu verwirklichen.“

Herrmann zeichnet seit 2002 als Entwicklungsdirektor für das weltweite Modellangebot von Ford im sogenannten C-Segment verantwortlich. In dieser Zeit entstanden zehn neue Baureihen, von denen derzeit weltweit über zwei Millionen Einheiten jährlich gebaut werden. Besonders hervor sticht dabei die Entwicklung und Evolution der erfolgreichen kompakten Mittelklasse-Baureihe Ford Focus, an der der gebürtige Leverkusener seit der Vorstellung der ersten Generation 1998 in maßgeblicher Position mitgewirkt hat.

Gunnar Herrmann begann seine berufliche Laufbahn 1979 als Auszubildender bei Ford. Nach Abschluß seiner Ausbildung studierte er in Hamburg Fahrzeugbau mit dem Schwerpunkt Karosseriekonstruktion. An der Loughborough University in England erwarb er einen Master-Abschluss in Advanced Automotive Engineering. 1986 begann Herrmann im John Andrews-Entwicklungszentrum in Köln-Merkenich in der Karosserie-Konstruktion. Nach einer Verpflichtung in den USA leitete er 1994 in Deutschland die Karosserie-Entwicklung des ersten Ford Focus. In dieser Position war Herrmann bis 1997 tätig, bevor er als Manager die Qualitätssicherung der C-Segment-Modelle im Werk Saarlouis übernahm.

1998 übertrug Ford die Verantwortung für die Produktqualität in allen europäischen Werken an Herrmann. Nur ein Jahr später vertraute ihm das Unternehmen die Entwicklung der ersten Ford C-MAX-Generation an. Von 2001 bis 2002 war Herrmann als Leitender Ingenieur für die gesamte Modellpalette im C-Segment verantwortlich, seither ist er als Produktdirektor der Ford Motor Company weltweit für dieses wichtige Marktsegment zuständig.

Gunnar Herrmann lebt gemeinsam mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in seiner Heimatstadt Leverkusen. Neben seiner Leidenschaft für das Autofahren, interessiert sich Herrmann auch für Wintersport, Kochen und historische Fahrzeuge mit zwei und vier Rädern.

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