Heisser Rallycross-Herbst für ŠKODA Piloten

26.8.2011 Weiterstadt/Buxtehude – Die Deutsche Rallycross-Meisterschaft tritt in ihre heiße Phase. Noch drei Rennen stehen auf dem Terminplan, ehe der Champion gekürt wird, und den Auftakt zum Endspurt bildet der Rallycross-Lauf an diesem Wochenende auf dem Estering. Auf dem anspruchsvollen Kurs vor den Toren der Stadt Buxtehude geht es für Rolf Volland mit seinem ŠKODA Fabia Super 1600 um die Verteidigung der Tabellenführung, die er gemeinsam mit dem ŠKODA Piloten René Münnich inne hat. Münnich tritt mit seinem bärenstarken Fabia 4×4 Turbo zwar in der Division der Supercars an, wird aber in der gleichen Tabellenwertung wie Volland geführt.

„Wir fahren, jeder in seiner Division, gegen unterschiedliche Gegner“, erläutert Rolf Volland die Situation, „können uns aber gegenseitig im Kampf auf der Strecke keine Punkte wegnehmen. Jeder von uns beiden kann sich nur selbst schlagen, indem er einen Fehler macht und einen der nächsten drei Finalläufe verliert.“

Die Fehlerwahrscheinlichkeit ist allerdings eher gering. René Münnich, der dank seiner Auslandsstarts mittlerweile über viel Erfahrung aus den beinharten Duellen der Rallycross-EM verfügt, ist regelmäßig Favorit, wenn die Startampel bei einem DM-Finale der Supercars auf Grün springt. Und Rolf Volland, der seine bisher zwölf Meistertitel auch nicht gerade im Schongang gewonnen hat, war bei den ersten vier Läufern der Saison 2011 mit seinem 235 PS starken Fabia der Seriensieger bei den Super 1600.

Auf dem Estering könnte sich für Volland die Konkurrenzsituation verschärfen, denn zu den bekannten Gegnern kommen in seiner Division noch zwei starke dänische Gaststarter. Diese werden mit voller Punktzahl gewertet, auch wenn sie in der Meisterschaft bisher noch nicht in Erscheinung getreten sind. Rolf Volland lässt sich davon nicht beunruhigen: „Ich konzentriere mich auf mich und mein Auto. Der Fabia muss wie immer top vorbereitet sein, damit man keinerlei technisches Potential verschenkt. Und ich muss einfach fehlerfrei fahren, damit nicht vorzeitig die Meisterschaft zu René Münnichs Gunsten entschieden wird“, sagt der Hilpoltsteiner.

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