Kfz-Versicherungswechsel

Junge Autofahrer können durchstarten
Neue Tarife und Rabatte bringen Fahranfängern finanzielle Vorteile

8.11.2011 München (ots) – Fahranfänger sind für Versicherungen eher unattraktiv, weil sie überdurchschnittlich häufig in Unfälle verwickelt sind. Doch die Zeiten, in denen Führerscheinneulinge mit den sehr hohen Versicherungsprämien der Schadenfreiheitsklasse 0 (in der Regel 240 Prozent) starten mussten, sind als Folge des harten Wettbewerbs vorbei. Im laufenden Wechselgeschäft bieten viele Kfz-Versicherer günstige Sondereinstufungen, mit denen Fahranfänger deutlich bei der Versicherungsprämie sparen können.

– Führerscheinneulinge, die erfolgreich das BF-17-Programm
(Begleitetes Fahren mit 17 Jahren) absolviert haben, werden z.B. von
der ADAC-AutoVersicherung in das Führerscheinstarterpaket mit der
Schadenfreiheitsklasse 1 (SF1, 100 Prozent) eingestuft. Wesentliche
Voraussetzungen für die verbesserte Ersteinstufung: Das Auto des
Fahranfängers darf nicht mehr als 115 PS haben und nicht älter als
zwölf Jahre sein – so will der ADAC zum Kauf von weniger PS-starken
Autos mit einem Mindestmaß an Sicherheitstechnik animieren.
Zusätzlicher Vorteil: Die Pannenhilfe durch den ADAC ist im ersten
Jahr kostenlos.

– In der Auto-FamilienVersicherung sind für Fahranfänger sogar
Sondereinstufungen von 85 oder 70 Prozent (SF2, SF3) möglich. Grund:
Je mehr Fahrzeuge eines Haushalts in der Auto-FamilienVersicherung
vorhanden sind, desto besser die Schadenfreiheitsklasse. Neu
hinzukommende Fahrzeuge ohne Vorversicherung starten dadurch sofort
mindestens in SF 2 und somit bei nur 85 Prozent. Zusätzlicher
Vorteil: Je nach Anzahl der gemeldeten Fahrzeuge erhalten alle
Versicherungsnehmer innerhalb der Auto-FamilienVersicherung einen
Beitragsrabatt von bis zu zwölf Prozent. Die
Auto-FamilienVersicherung der ADAC-AutoVersicherung gilt für alle
zulassungspflichtigen motorisierten Fahrzeuge – gleich ob Pkw,
Motorrad oder Wohnmobil. Sie richtet sich an alle
Lebensgemeinschaften. Von den Vorteilen profitieren auch Kinder, die
eine Ausbildung machen oder studieren – auch wenn sie nicht mehr zu
Hause wohnen.

Fahranfänger sparen so nicht nur bei der Prämie, sie erhalten auch einen eigenen Vertrag mit einem eigenen Schadenfreiheitsrabatt – und sind damit nicht mehr nur, wie etwa bei der Zweitwagenregelung, über die Eltern versichert. Wer ein Fahrsicherheitstraining absolviert, bekommt zusätzlich einen Beitragsrabatt von fünf Prozent. Einige Versicherer haben bei Neuverträgen neue Rabattstaffeln eingeführt. Der ADAC rät deshalb die Prämien genau zu vergleichen und sich nicht nur an niedrigen Prozenten für schadenfreie Jahre zu orientieren. Reduzierte Prozente bringen unter Umständen keine Ersparnis, wenn z.B. gleichzeitig der Grundbeitrag der Tarife erhöht wird.

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