Menschen bei Volkswagen: Gesa Danckert

Gesa Danckert: „Durch Doktorarbeit zur Ethnomarketing-Expertin!“

Hochschulabsolventin gehört zu rund 400 Teilnehmern des Volkswagen Doktorandenprogramms

Gesa Danckert

Gesa Danckert

5.7.2012 Wolfsburg – Das Miteinander verschiedener Kulturen hat Gesa Danckert während ihres Austauschjahres in den USA kennengelernt. Daraus hat sich wissenschaftliches Engagement entwickelt: Der Arbeitstitel ihrer Promotion „Die Effektivität von Ethnomarketing in der Automobilbranche“ zeigt, wie groß das Interesse der Diplom-Psychologin an kultureller Vielfalt ist. Seit 2010 forscht die Doktorandin rund um das Thema Ethnomarketing im Volkswagen Vertrieb. Im Projekt „Volkswagen spricht Türkisch“ betreut die Braunschweigerin Aktionen, um türkischstämmige Kunden zielgruppenspezifisch anzusprechen.

Seit 2005 betreibt Volkswagen das Ethnomarketing-Projekt „Volkswagen spricht Türkisch“, um die Bekanntheit und Beliebtheit der Marke Volkswagen in der türkischstämmigen Bevölkerung in Deutschland zu steigern. Hierzu setzt Volkswagen türkischsprachige Verkaufsberater in Autohäusern ein und bewirbt diese in türkischen Medien. Die Doktorandin berichtet: „Der Einsatz türkischstämmiger Verkaufsberater ist für das Projekt ‚Volkswagen spricht Türkisch‘ ebenso wichtig wie eine Kampagne, die auf sympathische Art und Weise die Kultur der Zielgruppe berücksichtigt.“

Als Projektverantwortliche für Ethnomarketing betreut Danckert in ihrer Abteilung „Marketing Deutschland“ viele Events wie den „Türkischen Abend“ bei Volkswagen in Salzgitter oder den türkischen Presseabend auf der 64. Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt am Main. Die Doktorandin sagt: „Bisher gibt es kaum wissenschaftliche Forschungsarbeiten zum Thema Ethnomarketing in Deutschland. Meine Promotion soll helfen, die Lücke zu schließen.“ Die Erfolge des Projekts beschreibt Danckert so: „Die türkischstämmigen Kunden reagieren positiv auf unsere Aktionen. Sie fühlen sich von Volkswagen als Kunden verstanden.“

Bei Volkswagen hat Danckert schon ihre Diplomarbeit in der Abteilung „Klassische Werbung und Handelsmarketing“ geschrieben und dabei von dem Doktorandenprogramm erfahren. Das Programm sieht eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis während der Promotionszeit vor. So ist es für Danckert möglich, die theoretischen Marketing-Modelle direkt am Beispiel des Projekts „Volkswagen spricht Türkisch“ zu untersuchen. Darüber hinaus engagierte sich Gesa Danckert im Doktorandenkolleg, wo sie im letzten Jahr den Doktorandentag mitorganisiert hat.

Der Volkswagen Konzern betreut in Deutschland heute rund 400 Doktoranden, so viele wie nie zuvor. Die Doktoranden promovieren innerhalb von drei Jahren. Hierbei sind sie eng mit dem Fachbereich verbunden, der auch einen Promotionsbetreuer stellt.

Die meisten Doktoranden sind in der Forschung und Entwicklung tätig. Begleitet wird das Programm bei Volkswagen durch überfachliche Entwicklungsbausteine, unterstützende Angebote der AutoUni Wolfsburg sowie ein vielfältiges Netzwerk an aktiven Doktoranden und Alumni im Doktorandenkolleg. Den Teilnehmern bieten sich somit beste Möglichkeiten, sich über die Promotion hinaus für eine Festanstellung im Volkswagen Konzern zu qualifizieren.

WERBUNG: