Neue Informationen und Materialien zum Thema „Elterntaxi“ auf verkehrshelden.com

19.10.2020. Per Auto, Bus, U-Bahn, Fahrrad oder zu Fuß: Möglichkeiten für Schulkinder morgens zur Schule zu kommen gibt es viele. Oftmals greifen die Eltern jedoch auf das Auto, als vermeintlich sicherste Alternative, zurück und bringen ihre Kinder auf vier Rädern zur Schule.

Durch die sogenannten „Elterntaxis“ entsteht allerdings Verkehrschaos vor den Schulen, das sich zu einem echten Problem entwickelt hat. Denn dieses Chaos birgt eine ungemein hohe Unfallgefahr für die Kinder.

Eine sichere und zudem gesunde Alternative für den Weg zur Schule sind Laufbus-Gruppen: Eine Gruppe von bis zu 12 Kindern, die morgens gemeinsam in Begleitung von ein bis zwei Erwachsenen zur Schule laufen. So wird der Autoverkehr vor den Einrichtungen vermindert und gleichzeitig eine gesunde Entwicklung der Kinder gefördert. Denn der Laufbus bringt sie in Bewegung, steigert ihre Konzentration, Selbstständigkeit und das soziale Verhalten.

Dr. Andrea David, Vorstand der ADAC Stiftung: „Gerade zum Schulstart ist das Thema brandaktuell. Die hohe Anzahl an Autos vor den Schulen sorgt für eine häufig unterschätzte Gefahr für die Kinder. Dabei gibt es sichere und gesunde Alternativen, wie sie den Weg zur Schule selbstständig zurückzulegen können, beispielsweise mit dem Laufbus. Die ADAC Stiftung möchte mit ihren zahlreichen Angeboten rund um einen sicheren Schulweg ein Bewusstsein für diese Problematik schaffen und gleichzeitig Lösungswege aufzeigen“.

Weitere Informationen zu den Elterntaxis und entsprechende Ansätze die Gefahren zu verringern, hat die ADAC Stiftung im Rahmen ihrer Sicherheitsaktion für Pädagogen und Eltern entwickelt und stellt diese kostenfrei unter folgendem Link zur Verfügung: verkehrshelden.com/sicherheitsaktion.

Bundesweite ADAC Verkehrssicherheitsprogramme wieder buchbar

Trotz der Covid-19 Pandemie benötigen Kinder und Jugendliche Unterstützung, sich zu sicheren und kooperativen Verkehrsteilnehmern zu entwickeln. Daher bietet die ADAC Stiftung seit Juni ihre Verkehrssicherheitsprogramme für diese Zielgruppen wieder an – natürlich unter strengen Auflagen und angepasst auf die veränderten Rahmenbedingungen durch programmspezifische Hygienekonzepte.

Ulrike Wagner, Konrektorin Grundschule Hauzenberg: „Der Besuch von ADACUS an unserer Schule war für die Schüler und uns Lehrer ein echtes Highlight, besonders jetzt in dieser besonderen Zeit. In diesem Zusammenhang nochmals herzlichen Dank an die ADAC Stiftung, die die Umsetzung, mit dem gut durchdachten Sicherheits- und Hygienekonzept ermöglicht hat. So konnten die Schulanfänger mit viel Spaß und praktischen Übungen an ihre ersten Schritte im Straßenverkehr herangeführt werden“.

Informationen mit der Möglichkeit zur kostenfreien Buchung folgender Programme stehen über das Online-Portal der ADAC Stiftung www.verkehrshelden.com zur Verfügung:

• Aufgepasst mit ADACUS – das Programm für die kleinsten Verkehrsteilnehmer in Kitas und Kindergärten (umgesetzt mit Unterstützung der ADAC Regionalclubs);

• Achtung Auto – das praxisnahe Programm für 5. und 6. Schulklassen (umgesetzt mit Unterstützung der ADAC Regionalclubs);

• Verkehrswelt – die interaktive Roadshow zur Verkehrserziehung für Jugendliche;

• Roller Fit – Kids mit Drive! – die Lehrerfortbildung für Grundschullehrer für Verkehrssicherheit beim Rollerfahren.

Laufbusschild der ADAC Stiftung: Das Schild können Schulen nutzen, um den Kindern die Orientierung auf dem Weg zur Schule zu erleichtern und, um für erhöhte Aufmerksamkeit zu sorgen. (Quelle: ADAC Stiftung)

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