Peugeot 208 R2

Peugeot 208 R2

Peugeot 208 R2

Ideales Auto für Rallye-Einsteiger
Erster Einsatz bei Rallye Korsika als Vorausfahrzeug
Asphalt- und Schotterversion ab November 2012 erhältlich

9.5.2012 – Mit dem Peugeot 208 R2 präsentiert Peugeot Sport ein komplett neues Rallye-Fahrzeug. Das neue Modell soll an die Erfolge der Vorgänger 205, 206 und 207 anknüpfen. Seine Premiere feiert der Peugeot 208 R2 am kommenden Wochenende bei der Rallye Korsika (10. – 12. Mai), wo er – pilotiert von Stéphane Sarrazin/Benjamin Veillas – als Vorausfahrzeug zum Einsatz kommt.

Mit dem R2 feiert die erste Motorsport-Version des Peugeot 208 ihre Premiere. Sie gibt einen Ausblick auf das nach dem FIA-R5-Reglement aufgebaute Rallye-Modell, das im Herbst präsentiert wird. Zudem wird eine Version für die Rundstrecke entwickelt.

„Mit dem Peugeot 208 wollen wir eine neue automobile Ikone kreieren“, so Peugeot-Direktor Laurent Blanchet bei der Vorstellung des Kompaktfahrzeugs. Mit seiner Lackierung im traditionellen Peugeot-Sport-Design nimmt der Peugeot 208 R2 Bezug auf seine Vorgänger im Rallye-Sport. Dank seines günstigen Preises und seiner Leistungsfähigkeit ist der R2 ein ideales Fahrzeug für Einsteiger in den Rallye-Sport und soll damit die Modelle der Konkurrenz hinter sich lassen. Bei der Entwicklung wurde viel Wert auf die Zuverlässigkeit gelegt, insbesondere was die Kraftübertragung, die Elektrik und die Elektronik angeht. Außerdem lässt sich der 208 R2 dank der Verwendung vieler identischer Teile unkompliziert von einer Asphalt- in eine Schotterversion umbauen.

Die Technik: Leichtbau, Innovation und Sicherheit

Die Rohkarosserie des Peugeot 208 ist rund 40 Kilogramm leichter als beim 207. Durch weiteren Leichtbau wurde nicht nur der Benzinverbrauch verringert, sondern auch der Schwerpunkt gesenkt und die Gewichtsverteilung optimiert. Zusammen mit dem langen Radstand wird so ein gutmütiges Fahrverhalten erreicht. Für einen hohen Sicherheitsstandard sorgt ein in die Rohkarosserie eingeschweißter Überollkäfig. „Dank eines neuartigen Fertigungsprozesses ist dieser gegenüber der Konkurrenz ein großer Schritt nach vorn“, sagt Yann Goraguer, der Projektleiter des Peugeot 208 R2.

Dem Reglement entsprechend verfügt der neue Rallye-Löwe über einen 1,6-Liter Saugmotor. Dieser basiert auf dem Serientriebwerk 1.6 VTi. „Der Motor leistet nun 185 PS“, so der Projektleiter. „Trotzdem haben wir den geringen Verbrauch und die geringe CO2-Emission, die das Serienaggregat auszeichnet, beibehalten können.“ Dank des gegenüber dem Vorgänger Peugeot 207 RC Rallye deutlich reduzierten Verbrauchs werden die Einsatzkosten des Fahrzeugs auf einem niedrigen Niveau gehalten. Um die Motorcharakteristik zu optimieren, hat Peugeot vor allem im Einlassbereich eng mit dem Motorentuner Sodemo zusammengearbeitet. Für den Einsatz bei Rallyes stand dabei nicht die Höchstleistung im Vordergrund, sondern die Fahrbarkeit des Motors, die durch die variable Nockenwellensteuerung erreicht wurde.

Neu entwickelt wurde auch das sequenzielle Fünfgang-Getriebe, das deutlich kompakter und leichter ist. Das Schaltsystem ist identisch mit dem des Peugeot 207 S2000 und wird über einen Hebel an der Lenksäule bedient. Ein innovatives Kühlsystem, dass Luft durch einen Einlass in der Wagenfront zu Finnen am Getriebegehäuse leitet, sorgt für optimale Betriebstemperaturen.

Beim Fahrwerk setzt Peugeot auf Bewährtes. „Wir haben die dreifach verstellbaren Dämpfer übernommen, die jedoch nun über einen hydraulisch verstellbaren Federwegsbegrenzer von Öhlins verfügen“, so Goraguer. „Dank einer besonderen Querlenker-Anordnung, die einen deutlich größeren Federweg ermöglicht, verfügt der 208 R2 über eine gute Traktion. Die Servolenkung wird beim neuen Modell nicht elektrisch, sondern hydraulisch unterstützt. Neben einer leichteren Bedienung sorgt dies für ein besseres Feedback – insbesondere auf losem Untergrund.“

Bei den Bremsen, der Kupplung und den Rädern grenzt das enge Reglement den Spielraum der Techniker ein. Dennoch wurde beispielsweise bei den Bremsen Wert darauf gelegt, dass der Umbau von der Asphalt- zur Schotterversion schnell und ohne großen Aufwand möglich ist. Dank vieler einheitlicher Bauteile muss nur die Befestigung des Bremssattels getauscht werden.

Der Peugeot 208 R2 wird als Asphalt- oder Schottervariante ab November 2012 im Peugeot Sport Racing Shop erhältlich sein. Der Preis als Kit-Version beträgt 37.500 Euro (zzgl. MwSt.) inklusive eines kompletten Motors. Die komplett aufgebaute Version des neuen Rallye-Löwen kostet 57.500 Euro (zzgl. MwSt.).

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