Albrecht Reimold

Porsche Produktionsvorstand Albrecht Reimold im Porträt

3.2.2016. Albrecht Reimold ist neuer Produktionsvorstand von Porsche. Ein Porträt.

Den ersten Kontakt mit Porsche hatte Albrecht Reimold bereits vor Jahrzehnten. „Als kleiner Junge war es ein Porsche-Modell, das ich als erstes Auto in der Hand hielt“, sagt der 54-Jährige, der als neuer Produktionsvorstand am 1. Februar sein Büro in Stuttgart-Zuffenhausen bezogen hat. Neben seinem Vater, der Ingenieur war, leistete sicherlich auch der 911 im verkleinerten Maßstab einen entscheidenden Beitrag für den automobilen Berufsweg.

Nach dem Ingenieursstudium Produktionstechnik an der Fachhochschule Heilbronn und einer Weiterbildung zum Schweißfachingenieur startete Albrecht Reimold als Trainee bei Audi in Neckarsulm. Während seiner langjährigen Tätigkeit bei der Konzernschwester verantwortete er zahlreiche Führungspositionen, sammelte internationale Erfahrung in China und Indien und übernahm 2009 schließlich die Werkleitung am Standort Neckarsulm. 2012 wurde er in Bratislava Vorsitzender des Vorstandes von Volkswagen Slovakia. Hier folgte der zweite Kontakt zu einem Porsche-Modell, diesmal im Maßstab 1:1. Denn in Bratislava wird auch die Karosse des Cayenne gefertigt.

Herausforderung Mission E

„Albrecht Reimold hat während seiner langjährigen Tätigkeit im Volkswagen Konzern großes Wissen aufgebaut“, sagt Dr. Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG. „Ich habe ihn als sachkundigen Teamplayer kennengelernt. Auch deswegen ist er der Richtige für uns. Er weiß, dass es in den Werken auf die Menschen ankommt, um die bestmögliche Produktqualität zu erreichen.“

Die wesentlichen Herausforderungen bei Porsche sieht Albrecht Reimold im bevorstehenden technologischen Wandel der Automobilindustrie: „Dieser beeinflusst ganz wesentlich auch die Produktion von Fahrzeugen. Wobei wir uns insbesondere mit den Themen alternative Antriebe, Konnektivität und Digitalisierung auseinandersetzen müssen.“ Eine weitere Herausforderung sieht er mit Blick auf die Produktion des Mission E in der Gestaltung des Stammwerks. „Der Bau des ersten rein elektrischen Porsche in Zuffenhausen ist eine riesige Chance und wird dem Standort noch einmal einen richtigen Schub geben.“

Als gebürtiger Heilbronner freut er sich, nun auch wieder näher an seine Heimat zu rücken. Und noch einen Vorteil sieht er: „In Zuffenhausen werde ich endlich wieder verstanden, wenn ich Schwäbisch spreche.“

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