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„Roads to Rome“ by moovel lab

16.12.2015 Stuttgart. “Alle Wege führen nach Rom” – diese sprichwörtliche Aussage steht im Vordergrund des aktuellen „Speculative Design“-Projektes des moovel lab.
Die sprichwörtliche Aussage “Alle Wege führen nach Rom” ist Ausgangspunkt des neuesten moovel lab Projektes: Mit „Roads to Rome“ wollen Benedikt Groß und Philipp Schmitt herausfinden, ob tatsächlich alle Wege nach Rom führen.

Dabei entstanden Karten, auf denen Punkte und Verkehrsadern, die zu den Hauptstädten führen, zu erkennen sind. Die unterschiedliche Konturierung der Verkehrsadern basiert dabei auf einem komplexen Algorithmus, der fast 3,4 Millionen Routen durchläuft: Die beiden Designer haben hierfür Europa mit einem Raster von knapp 500.000 gleichmäßig verteilter Punkte auf einer Fläche von 26,5 Millionen Quadratkilometern überzogen und berechnet, welche Hauptstadt von jedem der einzelnen Punkte aus am schnellsten zu erreichen ist. Die dickeren Verästelungen markieren dabei Straßen, auf denen viele Einzelrouten zusammenlaufen. Die zugrundeliegenden Straßendaten basieren auf „OpenStreetMap“ (OSM) – vergleichbar mit dem Prinzip von Wikipedia kann bei OSM jeder Karteninhalte editieren und erstellen.

In einem zweiten Schritt stand die Frage im Vordergrund: “Gibt es ein Rom auf jedem Kontinent der Erde?”. In den Vereinigten Staaten sind es beispielsweise 10 Städte, die den Namen „Rom“ tragen. Vor diesem Hintergrund hat das moovel lab erforscht, welches das jeweils nächste Rom in den Vereinigten Staaten ist.

moovel lab erforscht Verkehrsströme im urbanen Raum

Was sind zukünftige Schlüsselelemente urbaner Mobilität? Wie werden neuartige Technologien unser Mobilitätsverhalten verändern? Mit derartigen Fragestellungen beschäftigt sich das moovel lab. Das moovel lab ist ein interdisziplinäres Team, dessen primäres Forschungsinteresse „Bewegungsabläufe“ und Verkehrsströme im urbanen Raum sind. Statt althergebrachter Analyse- und Darstellungsmethoden bemüht sich das Lab in Form explorativer Projekte die menschlichen Verhaltensweisen in städtischen Gebieten zu verstehen, zu beeinflussen und zum Diskurs anzuregen.

Das moovel lab ist eine Einheit innerhalb der moovel Group GmbH – das kreative Arbeitsumfeld des Labs steht Mitarbeitern der moovel Group GmbH sowie interessierten Externen offen. Das moovel lab arbeitet mit Universitäten, Wirtschaftsunternehmen und weiteren kreativen Köpfen zusammen. Die Ideen, Beobachtungen und Prototypen des Labs werden in Form von Kartendarstellungen, Videoclips und anderen Designprodukten aufgearbeitet, um den Diskurs über die Zukunft der Mobilität auch mit Interessierten außerhalb der klassischen Forschungsszene anzuregen.

moovel App: Mobilität suchen, buchen und bezahlen

Zentrales Produkt der moovel Group GmbH ist die moovel App: Die kostenlose iOS und Android Mobilitäts-App kombiniert Öffentlichen Personennahverkehr, die Carsharing-Anbieter car2go und Flinkster, mytaxi, Mietfahrräder und die Deutsche Bahn. Mit der vollen Integration der Online-Tickets bietet moovel in Stuttgart als erster Anbieter einen kompletten „One-Stop-Shop“ für urbane Mobilität.

Die Buchung und Bezahlung der VVS-Tickets in der moovel App ist dabei denkbar einfach: Wird über die moovel Suchfunktion eine Verbindungssuche ausgeführt, schlägt die App bereits das passende VVS-Ticket für die gewünschte Strecke zum Kauf vor, d.h. die Nutzer sind mit lediglich zwei Taps direkt mobil. Auch für weitere Mitfahrer können Tickets einfach hinzugefügt und erworben werden. Die Tickets werden dann in der App bereitgestellt und sind dort auch abrufbar. Die Abrechnung erfolgt im Hintergrund zwischen moovel und der SSB, ohne dass eine weitere Anmeldung durch den Kunden erforderlich ist.

Im kommenden Jahr soll das „Stuttgarter Modell“ in weiteren deutschen Städten eingeführt werden. Für Langstrecken können seit Anfang 2015 Fahrten mit der Deutschen Bahn direkt gebucht und bezahlt werden. Das mobile ticket der Deutschen Bahn wird in der moovel App abgelegt und dem Kunden zusätzlich per Mail zugeschickt. moovel war damit einer der ersten Partner der Deutschen Bahn, der das Ticket auf dem Smartphone zur Verfügung stellt.

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