Sepp Wiegand schafft sehr guten Einstand bei seiner ersten „Tour de Corse“ 2012

Tour de Corse

Tour de Corse

11.5.2012 Weiterstadt/Calvi – „Erst mal reinfinden und nichts riskieren“ – nach diesem Motto startete Korsika-Neuling Sepp Wiegand bewusst defensiv in seine erst vierte IRC-Rallye. Und das zu Recht: Ohne Reifenschäden oder sonstige Probleme an seinem Fabia S2000 beendete das Team von ŠKODA AUTO Deutschland Tag eins beim Kurven-Eldorado auf der französischen Mittelmeerinsel auf dem beachtlichen neunten Gesamtrang.

Zwölfter, elfter, elfter – so die Platzierungen von Sepp Wiegand/Timo Gottschalk bei den ersten drei Prüfungen der „Tour de Corse“ 2012. Kaum eine Gerade länger als 100 Meter, ansonsten Kurve, Kurve, Kurve. Dazu sehr wechselhafte Fahrbahn-Bedingungen: „Für die wellige zweite Prüfung war das Fahrwerk etwas hart eingestellt, deshalb haben wir uns in einer mittelschnellen Links-Rechts-Kombination auch leicht eingedreht“, berichtet Sepp Wiegand. Und fügt hinzu: „Auf den langen Prüfungen werden die Reifen früh heiß und fangen dann an zu schmieren, deshalb haben wir vor der letzten Prüfung vorn die neuen Reserveräder montiert“.

Die vielen Kurven und das ständige Bergauf-Bergab fordern Reifen und Bremsen bei dieser Rallye besonders hart. Darüber hinaus mahnen kleine Mauern und im Gras versteckte Steine, das sonst so beliebte „Cutten“ (Schneiden der Kurve) auf Korsika tunlichst zu unterlassen. Vom Regen vor der Rallye auf die Straßen gespülter Sand erhöht den Schwierigkeitsgrad zusätzlich. „Teilweise driften wir wie bei einer Schotterrallye durch die Kurven – bei praktisch null Auslaufzone“, beschreibt der deutsche ŠKODA Junior die besonderen Herausforderungen des ersten Tages.

Zwischenstand nach Tag eins:

1. Mikkelsen/Floene SKODA Fabia S2000 46:19,8 min

2. Sordo/Del Barrio Mini Countryman + 0:02,8 min

3. Campana/De Castelli Peugeot 207 S2000 + 0:19,3 min

4. Arzeno/Jamoul Peugeot 207 S2000 + 0:20,7 min

5. Kopecky/Dresler SKODA Fabia S2000 + 0:24,8 min

6. Bouffier/Panseri Peugeot 207 S2000 + 0:27,6 min

7. Maurin/Ural Ford Fiesta S2000 + 1:14,3 min

8. Manzagol/Patrone Peugeot 207 S2000 + 1:17,7 min

9. Wiegand/Gottschalk SKODA Fabia S2000 + 1:30,2 min

10. Mattei/Scipilitti SKODA Fabia S2000 + 1:34,6 min

Und so geht es am Freitag weiter: Fünf Wertungsprüfungen über insgesamt 115,2 Kilometer sind von den Piloten zu meistern, gleichzeitig ziehen die Teams von Calvi weiter in die Nähe von Bastia auf der Nordseite der Mittelmeerinsel, wo sie dann das Nachtlager vor dem abschließenden Samstag aufschlagen.

Rallye-Fans, die am liebsten hautnah dabei sein wollen, aufgepasst: Eurosport überträgt vier Wertungsprüfungen live, eine sendet der Sportsender via Webplayer. Los geht es am Freitagmittag mit der WP5 (11 Uhr), auch das Finale am Samstagabend (18 Uhr) wird direkt gesendet. Insgesamt sind fünf Stunden Live-Übertragung geplant – zusätzlich zu den bekannten Tageszusammenfassungen und der Highlight-Show nach der Rallye.

Eurosport Live-Übertragung Rallye Korsika

Freitag, 11 Mai

11:00-12:00 Uhr WP5 Erbajolo-Pont d’Altiani 1

18:00-19:00 Uhr WP8 Erbajolo-Pont d’Altiani 2

Samstag, 12. Mai

11:00-12:00 Uhr WP10 Marinca-Cagnano 1

14:30-15:30 Uhr WP12 Marinca-Cagnano 2 (Webplayer)

18:00-19:00 Uhr WP14 Marinca-Cagnano 3

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