ŠKODA Team in Führung bei Lausitz-Rallye

Kahle/Göbel in Führung, Wallenwein/Kopczyk auf Platz sechs

1.10.2011 Weiterstadt/Weißwasser – Vom Start weg übernahm Matthias Kahle mit seinem Fabia S2000 die Führung auf der ersten Etappe der Lausitz-Rallye, sein Teamkollege Mark Wallenwein belegte zunächst Platz vier. Auf der zweiten Wertungsprüfung verlor Wallenwein mehr als eine Minute auf Kahle und rutschte auf den sechsten Platz des Zwischenklassements ab. Grund dafür war nicht, wie zunächst von den Teamtechnikern befürchtet, ein Ausrutscher oder technischer Defekt, sondern die Sichtverhältnisse. Der Staub auf den Schotter-Prüfungsstrecken des Tagebaus bei Boxberg erwies sich für den mit Startnummer 5 gestarteten Youngster des Teams als undurchdringlich.

„Ich habe stellenweise das Auto mit getretener Kupplung rollen lassen, weil ich in dem Staubvorhang nichts gesehen habe“, berichtete Wallenwein am Servicepunkt, als die Nachricht, dass der Rallyeveranstalter die beiden weiteren, eigentlich bei Dunkelheit zu absolvierenden Prüfungen der Tagesetappe aus Sicherheitsgründen abgesagt hatte.

Matthias Kahle, als mehrfacher Sieger der Lausitz-Rallye mit Startnummer 1 unterwegs, hatte derlei Probleme naturgemäß nicht. Er konnte sich bei dieser Rallye, die als Testeinsatz für künftige IRC-Einsätze bestritten wird, auf sein Auto konzentrieren und sagte: „Wenn man als erstes Auto auf der Bahn ist und die Spur für die anderen legt, ist der Grip auf dem Splitt natürlich nicht so toll. Aber das Auto fährt gut, ich überlege mir nur, für morgen ein paar kleine Änderungen in der Einstellung der Differentiale vornehmen zu lassen.“

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