ŠKODA und Tongji Universität Shanghai vereinbaren Kooperation

– Hersteller unterstützt akademische Forschung und junge Talente
– Austauschprogramme für Studenten aus Mladá Boleslav und Shanghai
– Chinesischer Markt für Wachstumsstrategie 2018 von zentraler Bedeutung

23.8.2011 Shanghai/Mladá Boleslav – ŠKODA und die Tongji Universität Shanghai haben heute in Shanghai eine weitreichende Zusammenarbeit vereinbart. Demnach unterstützt der tschechische Automobilhersteller die Forschung und die Talentförderung der chinesischen Hochschule. Für Studenten der ŠKODA Hochschule und der Tongji Universität wird zudem ein spezielles Austauschprogramm ins Leben gerufen.

„ŠKODA will bis zum Jahr 2018 seine weltweiten Verkäufe auf mindestens 1,5 Millionen Fahrzeuge verdoppeln. Für dieses Wachstum spielt China als Produktionsstandort und mittlerweile größter Auslandsmarkt von ŠKODA eine zentrale Rolle“, sagt der ŠKODA-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. h.c. Winfried Vahland. „Bildung ist das beste Investment in die Zukunft und die Kooperation mit der Tongji Universität nur folgerichtig“, so Vahland. „Im Zuge der ŠKODA Wachstumsstrategie und Internationalisierung der Marke brauchen wir in den kommenden Jahren weltweit exzellent ausgebildete Fachkräfte. Dafür steht die Tongji Universität.“

„Es ist für uns eine besondere Ehre, als erste chinesische Universität mit ŠKODA eine Kooperation dieser Art einzugehen“, sagt Prof. Li Zhenyu, Direktor der Tongji Universität für Auswärtige Angelegenheiten. „Diese Zusammenarbeit wird uns auf unserem Weg zu einer internationalen Spitzenuniversität sehr helfen. In einem ersten Schritt werden wir uns auf Studien zur Entwicklung des chinesischen Automobilmarktes konzentrieren. Sukzessive sollen weitere Forschungsvorhaben folgen. Von dem Austauschprogramm erhoffen wir uns starke Impulse für den Spitzennachwuchs der chinesischen Automobilindustrie.“

ŠKODA ist in China seit dem Jahr 2007 präsent. Mit dem Bau des Octavia bei Shanghai Volkswagen vor vier Jahren begann eine beeindruckende Entwicklung des Herstellers. Mit über 180.000 verkauften Fahrzeugen war China im vergangenen Jahr für die Marke erstmals größter Absatzmarkt. Allein in den ersten sieben Monaten dieses Jahres stieg der Absatz im Reich der Mitte um 30,6 Prozent. Im Mai 2011 erreichte das Partner-Werk Shanghai Volkswagen die Marke von 500.000 produzierten ŠKODA Automobilen. In den kommenden Jahren soll die gute Position weiter ausgebaut werden. Als viertes Modell nach Octavia, Fabia und Superb wird der Hersteller ab dem Jahr 2013 gemeinsam mit Shanghai Volkswagen die neue Kompaktlimousine in China bauen. Ab dem Jahr 2013 wird ŠKODA gemeinsam mit Shanghai Volkswagen auch den Kompakt-SUV Yeti im Reich der Mitte produzieren und damit die Zahl der lokal gefertigten Modellreihen der Marke auf fünf erhöhen.

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