TIKT Corvette C6 ZR1

Tripple X – für die Strasse
16.1.2012 – Ein noch größerer Eingriff erfolgte dann im Kühlsystem der C6 ZR1, die nun dank diverser Spezialumbauten bis zu vier Mal so viel kühlendes Nass durch das Aggregat des Supersportlers fördert. Zudem wurden die Kühler verkapselt und in Kombination mit einer neuen Frontschürze verbaut. Klingt simple, bewirkt aber durch die gezielte Luftführung zur Seite, dass ein echter Venturi-Effekt entsteht. Ein echter Vorteil bei der Aerodynamik der Corvette.
Um die Fahrwerks-Kinematik nicht negativ zu beeinflussen und gleichzeitig trotzdem die Performance auf dem Asphalt zu erhöhen, wurden die Blattfedern an der Hinterachse beibehalten und neue Radträger gefertigt, die das Fahrzeug schon ohne Tieferlegung ca. 30 Millimeter näher an den Asphalt brachten.
Zusammen mit einem neuem Fahrwerkssetup – bestehend aus neuen Renndämpfern – kam der Sportler so rund 50 Millimeter näher an die Strasse, auf die das gewaltige
Aggregat nun die Leistung besser in Vortrieb umsetzen kann.
Eine Corvette C6 ZR1 ist trotz ihrer soliden Technik auch in der Serie nicht gerade schwach auf der Brust. Mit 648 PS und 810 Nm fischt sie sogar ganz unverholen im Teich der Supersportwagen – und macht dabei eine mehr als gute Figur.
Wenn sich dann noch ein Hightech- und Präzisionsunternehmen wie TIKT aus Stephanskirchen dazu entschließt dem Wagen in Sachen Performance unter die Arme zu greifen, dann darf man zu Recht auf das Ergebnis gespannt sein.
Zuerst wurde mittels geänderter Zylinderköpfe, Nockenwellen, verstärkten Ventilfedern, geänderter Kompressorübersetzung, größerer Drosselklappe und eine komplett
geänderten Abgasseite an der Leistungsschraube gedreht. Nach Feinabstimmung der Motorsteuerung stand dann ein Gipfel von 769 PS und ein Berg von 970 Nm Drehmoment auf dem Ausdruck des Leistungsprüfstandes.
In einem zweiten Schritt wurde PS – und Drehmoment-Massiv standfest gemacht, in dem man die Ventilsitze nachschliff und im Detail anpasste.
Ultralight Evo 2 Rädern, die nochmals die Gesamt- und ungefederte Masse reduzieren.
Damit so viel Leistung auch in Zaum gehalten werden kann, bedarf es nicht nur eines kundigen Lenkers, sondern auch sehr standfester Bremsen, die in passender Dimension hinter der ultra-leichten Alufelgen einen Platz fanden.
Aerodynamische „Hilfen“ in Form des Heckspoilers wurden zudem aus ebenfalls gewichtssparendem Carbon gefertigt.
All diese Maßnahmen machen aus der Corvette eine Tripple X ZR1, denn sie wurde für alle Bereiche des sportlichen automobilen Lebens verbessert: Landstrasse, Autobahn
und Rennstrecke.

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