Tom Kristensen gewinnt BT Award

Audi Motorsport-Newsletter 04/2012: Tom Kristensen nimmt BT Award entgegen

Mehrere Auszeichnungen für Audi
Oliver Jarvis kehrt nach Le Mans zurück
Verstärkung für Mark Eddy bei der Titelverteidigung in Australien

6.2.2012 – Gleich mehrere skandinavische Preise gingen in der vergangenen Woche an Werksfahrer, einen Rennwagen und ein Team von Audi.
Ehrung in Kopenhagen: Tom Kristensen nahm am Mittwoch den „BT Award“ entgegen. Die Zeitung „BT“ zeichnet mit dem Preis den besten Motorsportler des Landes für seine Karriere-Erfolge aus. Nominiert waren neben dem Audi-Werksfahrer auch die Rennfahrer Jan Magnussen, John Nielsen und Speedway-Legende Ole Olsen. Kristensen erhielt bei der Leserwahl mehr als 50 Prozent der Stimmen. „Ich bin stolz darauf und es ist eine Ehre, diesen Preis entgegenzunehmen“, freute sich der Sportwagenpilot von Audi.

Skandinavische Preise: Das Audi Sport Team Abt Sportsline hat eine Leserwahl des schwedischen Online-Magazins Touring Car Times gewonnen. 38 Prozent der User haben für die Mannschaft von Hans-Jürgen Abt votiert. Das Team aus Kempten hat in der DTM 2011 die Teamwertung mit neun Punkten Vorsprung gewonnen. Das Audi Sport Team Phoenix erhielt als zweitbestes Team 37 Prozent der Stimmen. Aus der Sicht der Leser war zudem Audi-Werksfahrer Edoardo Mortara mit 58 Prozent Stimmanteil im Vorjahr eindeutig der beste Neueinsteiger in der DTM. Der Audi A4 DTM schließlich war mit 75 Prozent der Stimmen für die Leser der beste DTM-Rennwagen des Jahres.

Rückkehr nach Le Mans: Oliver Jarvis zählt 2012 zum Le-Mans-Aufgebot von Audi. Zum ersten Mal startet der Brite für das Werksteam der Marke. 2010 debütierte er am Steuer eines privat eingesetzten Audi R10 TDI an der Sarthe und gewann den „Rookie of Le Mans“-Preis.

Neuzugang aus Deutschland: Die Superstars International Series ist schon seit Jahren eine angesehene Bühne für gestandene Motorsport-Stars und aufstrebende Talente. In der Saison 2012, die am ersten Aprilwochenende in Monza beginnt, geht auch ein deutscher Pilot an den Start: Der erst 18 Jahre alte Thomas Schöffler aus Singen pilotiert einen rund 450 PS starken Audi RS5, der von MTM eingesetzt wird. Die Superstars International Series umfasst 2012 neun Läufe, die in Italien, Großbritannien, Ungarn, Belgien, Portugal und Indonesien ausgetragen werden.

DTM-Stars in Abendgarderobe: Schon seit mehreren Jahren besteht die Partnerschaft zwischen der DTM und dem „Ball des Sports“ in Wiesbaden. Am Wochenende tauschten die Audi-Piloten Rahel Frey und Timo Scheider ihre Rennoveralls gegen Abendkleid und Anzug und feierten mit vielen weiteren Prominenten aus der Sport- und Show-Welt im „DTM Race Club“.

Geschickter Schachzug: Mark Eddy, zweimaliger Australischer GT-Meister, tritt in diesem Jahr mit dem Audi R8 LMS zur Titelverteidigung an. Dabei hat sich der Australier für die Saison 2012 prominente Hilfe im Cockpit gesichert. Der vielseitige und im fünften Kontinent bestens bekannte Profi-Rennfahrer Warren Luff unterstützt die Titeljagd. Luff war bereits bei den 12 Stunden Bathurst 2011 sein Teamkollege und bestreitet die nächste Ausgabe des Langstrecken-Klassikers in drei Wochen ebenfalls an der Seite von Eddy und Tourenwagen-Legende Craig Lowndes.

Nachgefragt bei … Oliver Jarvis

Sie kehren in den Langstrecken-Rennsport zurück und bestreiten mit Audi die 24 Stunden von Le Mans 2012. Was ist die größte Herausforderung?
„Die Distanz und damit auch die zeitliche Länge der Rennen sind der größte Unterschied zum Rennrhythmus, wie wir ihn etwa aus der DTM kennen. Der Sportprototyp ist zudem sowohl in Kurven als auch auf den Geraden konstruktionsbedingt deutlich schneller als ein Tourenwagen. Das ist physisch eine echte Herausforderung, denn die auftretenden Fliehkräfte sind viel höher.“

Was ist das Besondere an Le Mans?
„Als ich dort in einem privaten Audi R10 TDI gestartet bin, hat mich das ungewöhnliche Ambiente vereinnahmt. Beginnend mit der technischen Abnahme sind wir eine ganze Woche lang in Le Mans, bis die Zielflagge fällt. Die Atmosphäre, die dort herrscht, kann man niemandem beschreiben, der sie noch nicht selbst erlebt hat. Rennwagen wie den Audi R18 in richtig schnellen Ecken wie den Porsche-Kurven zu sehen, ist für jeden Fan faszinierend.“

In Le Mans steht der einzelne Rennfahrer nicht so sehr im Vordergrund wie bei Sprintrennen. Worauf kommt es an?
„Es geht nicht um das Individuum, sondern darum, die bestmögliche Abstimmung für alle drei Fahrer zu finden. Das wirkt sich auch auf die Zusammenarbeit mit Ingenieuren und Mechanikern aus. Das 24-Stunden-Rennen ist echter Teamsport. Persönlich freue ich mich besonders darüber, eine starke britische Fahrertradition in Le Mans fortsetzen zu können – und das mit einer so erfolgreichen Marke wie Audi. Das weckt natürlich Ambitionen!“

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