Ungarns Ministerpräsident Orbán zu Informationsbesuch bei Opel

29.6.2011 Rüsselsheim. Der ungarische Ministerpräsident und EU-Ratsvorsitzende Viktor Orbán besuchte die Adam Opel AG, um sich über die Strategie des Unternehmens für eine nachhaltige Mobilität zu informieren. Neben einem Gespräch mit dem Vorstand umfasste das Programm eine Testfahrt mit dem elektrischen Opel Ampera sowie einen Besuch im Designzentrum und im Werk.

Opel setzt in seiner Strategie für eine nachhaltige Mobilität auf Verbrennungsmotoren mit hohem Wirkungsgrad nach dem Downsizing-Prinzip, führt ab diesem Jahr Elektrofahr-zeuge in den Markt ein und plant die Markteinführung von Brennstoffzellenfahrzeugen ab 2015.

Ministerpräsident Orbán zeigte sich angetan vom Elektroauto Opel Ampera, das Ende dieses Jahres zu den Händlern kommen wird. Dank Reichweitenverlängerung muß der Ampera-Besitzer keine Sorge haben, mit leerer Batterie liegen zu bleiben. In Ungarn soll der Opel Ampera im Rahmen einer Regierungsinitiative für grüne Mobilität von Behörden erprobt werden. Im Designzentrum präsentierte Designchef Mark Adams künftige neue Modelle, die Opel im Rahmen des derzeitigen Elf-Milliarden-Euro-Investitionsprogramms bis 2014 auf den Markt bringt.

Eine wichtige Rolle bei der Opel-Modelloffensive spielen drei neue Motorenfamilien, die Opel ab Dezember 2012 in einem neuen Motorenwerk im südwestungarischen Szentgotthárd bauen wird. Es handelt sich dabei um eine Familie kleiner Ottomotoren, eine Familie mittlerer Ottomotoren sowie um eine Familie mittlerer Dieselmotoren.

Die neuen Triebweke erfüllen bereits die künftige strenge Abgasnorm EURO 6 und haben besonders niedrige CO2-Emissionen.

Opel-Vorstand Reinald Hoben betonte die wichtige Rolle des neuen Motorenwerks: „Die neuen Triebwerke aus dem Werk Szentgotthárd sind dank hohem Wirkungsgrad und niedriger Emissionen zusammen mit Elektroautos und der Brennstoffzellentechnologie Tragpfeiler unserer Modelloffensive, mit der Opel Schrittmacher einer nachhaltigen Mobilität ist.“

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