Volkswagen Konzern setzt Charta der Arbeitsbeziehungen an internationalen Standorten erfolgreich um

Europäischer Konzernbetriebsrat und europäische Personalleiter bewerten Fortschritte bei der Ausgestaltung

Zweitägige Konferenz in Wolfsburg

11.5.2012 Wolfsburg – Der Europäische Konzernbetriebsrat von Volkswagen und die europäischen Personalleiter des Volkswagen Konzerns haben auf einer gemeinsamen Sitzung am Freitag in Wolfsburg die Fortschritte bei der Umsetzung der Charta der Arbeitsbeziehungen positiv bewertet. Die Charta war im Herbst 2009 vom Volkswagen Welt-Konzernbetriebsrat, dem Volkswagen Konzernvorstand und dem Internationalen Metallgewerkschaftsbund unterzeichnet worden. Sie verknüpft erweiterte Mitspracherechte der weltweiten Arbeitnehmervertretungen mit Mitverantwortung.

„Dies erfordert von den Unternehmens- wie Arbeitnehmervertretern ausgeprägte Kompetenzen und ein hohes Verantwortungsbewusstsein“, sagte der Präsident des Europäischen Konzernbetriebsrats, Bernd Osterloh. „Mittlerweile haben wir an vielen Standorten gute Vereinbarungen, die diese Balance zum Vorteil von Arbeitnehmern und Unternehmen wahren.“

Der Personalvorstand der Volkswagen Aktiengesellschaft, Dr. Horst Neumann, betonte: „Partizipation und Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter sind zwei Seiten derselben Medaille. Die Mitbestimmung bei Volkswagen ist einer unserer Erfolgsfaktoren. Die Zukunft gehört verantwortungsbewusstem Wirtschaften mit breiter Teilhabe.“

Die Charta der Arbeitsbeziehungen besitzt im Volkswagen Konzern international Gültigkeit und sieht gestufte Unterrichtungs-, Konsultations- und Mitbestimmungsrechte für die Arbeitnehmervertretungen der im Welt-Konzernbetriebsrat vertretenen Marken, Gesellschaften und Standorte vor.

Seit 2009 wurden an den internationalen Standorten des Konzerns zahlreiche Umsetzungserklärungen zwischen Management und Arbeitnehmervertretung geschlossen. Die betriebliche Mitbestimmung wurde vielerorts im Sinne der Charta weiterentwickelt. Auf der Konferenz in Wolfsburg stellten Volkswagen Slovakia, Volkswagen Autoeuropa und Volkswagen Motor Polska ihre Fortschritte vor.

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