Volkswagen Motoren-Aufbereitung in China

– Kundenvorteil: Geringere Kosten für chinesische Pkw-Fahrer
– Umweltschutz: Aufbereitung spart Rohstoffe und Energie
30.8.2011 Wolfsburg / Dalian – Mit der Eröffnung einer Aggregate-Aufbereitung am Samstag in China fördert der Volkswagen Konzern in seinem größten Absatzmarkt verstärkt kostengünstige und umweltfreundliche Lösungen. Im ostchinesischen Dalian sollen pro Jahr 15.000 Motoren aufbereitet werden. Mit den Austauschmotoren kommen Chinas Autofahrer zudem erstmals in den Genuss von bis zu 50 Prozent günstigeren Volkswagen Original Teilen.

In die neue Aufbereitung in Dalian hat die Volkswagen Group China gemeinsam mit ihrem Partner FAW bislang 10,9 Millionen Euro (100 Millionen RMB) investiert. „Diese neue Aufbereitung ist ein weiterer Meilenstein für Volkswagen in China“, sagte Dr. Karl-Thomas Neumann, Präsident und CEO der Volkswagen Group China, bei der Eröffnung. Volkswagen setze damit in China konsequent das Thema Nachhaltigkeit – also den verantwortungsvollen Umgang mit Rohstoffen und Energien – um. Da 70 Prozent der Materialien bei Motoren wieder verwendbar sind, spare die Aufbereitung der Aggregate auch im großen Stil Rohstoffe wie Stahl. „Volkswagen leistet damit gerade im rohstoffhungrigen Land China einen wichtigen Beitrag in Sachen Umweltschutz und Ressourcensicherung.“

In Deutschland hat der Volkswagen Konzern bereits seit mehr als 60 Jahren Erfahrung in der Aufbereitung von Komponenten. Das weltweit einzigartige Aufbereitungswerk in Kassel erreicht dabei ein Qualitätsniveau wie bei der Neuteile-Produktion und ist Vorbild für die Aggregate-Aufbereitung in Dalian. In Europa sind die „Original Austausch Teile“ mit Blick auf das steigende Umweltbewusstsein und die zunehmende Preissensibilität gefragter denn je.

Mit dem Projekt in China startet der Konzern die erste Aufbereitungsanlage von Motoren außerhalb Deutschlands. Im nächsten Schritt ist am Standort Dalian die Ausweitung der Aufbereitung auf weitere Motorentypen sowie zusätzlich auf Getriebe geplant. Zudem soll ein Prüfzentrum entstehen, in dem künftig Getriebe und Motoren unter chinesischen Fahrgewohnheiten getestet werden.

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