Volkswagen SEDRIC

12.9.2017. Der Volkswagen Konzern entwickelt seine Mobilitätsvision SEDRIC konsequent weiter. Im Rahmen der Preview Night am Vorabend der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) 2017 in Frankfurt/Main präsentiert das Unternehmen die jüngste Evolutionsstufe des SElf-DRIving Car, das zukünftig die Grundlage für eine vielfältige Modellfamilie bilden wird.

SEDRIC ist das erste Konzeptfahrzeug des Volkswagen Konzerns und symbolisiert den Wandel des Unternehmens vom reinen Fahrzeughersteller zum integrierten Anbieter von Hardware, Software und digitalen Mobilitätsservices. Das Konzept für die Mobilität von morgen vereint vollautonomes Fahren auf Level 5, Elektrifizierung und digitale Vernetzung. Es ermöglicht einfache, komfortable, nachhaltige und sichere Mobilität für jedermann, die auf Knopfdruck verfügbar ist. Der Volkswagen Konzern wird diese Vision nicht nur im Kontext der urbanen Mobilität realisieren, sondern auch in zahlreichen weiteren Fahrzeugkonzepten von Sportwagen über luxuriöse Reiselimousinen bis hin zu leichten Nutzfahrzeugen und Lastkraftwagen.

Als weltweit erster Automobilhersteller hat der Volkswagen Konzern mit SEDRIC ein vollkommen neues Ökosystem für individuelle Mobilität und gleichzeitig auch ein gezielt dafür entwickeltes autonomes Fahrzeug vorgestellt. In seiner jüngsten Evolutionsstufe zeigt SEDRIC nicht nur die aktuellen Fortschritte in den Bereichen Design, Technologie und digitale Vernetzung, sondern auch das Potenzial für eine breitgefächerte Ausdifferenzierung des Konzepts, die sich an unterschiedlichen Einsatzszenarien und Mobilitätsbedürfnissen orientiert. Dahinter steht die Überzeugung, dass autonomes Fahren mit elektrischem Antrieb und eine umfassende digitale Vernetzung nicht auf die urbane Mobilität begrenzt bleiben müssen. „Unser Team arbeitet bereits an Ideen für eine ganze SEDRIC Familie: von vollautonomen Fahrzeugen für die Stadt über luxuriöse Langstreckenmobilität und spektakuläre Sportwagen bis zu selbstfahrenden Stadtlieferwagen und schweren Lkw“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen AG, Matthias Müller.

Konsequent um den Menschen und für den Menschen konzipiert

Die Entwicklung von SEDRIC resultiert aus einer Kooperation zwischen dem Future Center Europe in Potsdam und der Volkswagen Konzernforschung in Wolfsburg. Im Zusammenwirken der etablierten Disziplin Fahrzeug-Design mit dem neuen Entwicklungsfeld User-Experience-Design entsteht dabei eine vollkommen neue Form des Mobilitätserlebnisses für den Kunden. „SEDRIC ist ein Synonym für die Zukunft der individuellen Mobilität“, sagt Johann Jungwirth, Chief Digital Officer des Volkswagen Konzerns. „Die ersten selbstfahrenden Fahrzeuge werden ab 2021 auf den Straßen in den ersten Städten zu sehen sein. Es wird eine exponentielle Entwicklung sein, die global stattfindet über viele Regionen hinweg.“

SEDRIC wurde konsequent um den Menschen und für den Menschen konzipiert. Das Fahrzeug steht seinem Nutzer rund um die Uhr zur Verfügung und kann über den Volkswagen OneButton, die Mobilitäts-App oder den digitalen Assistenten jederzeit gerufen werden, um Menschen

bequem von Tür zu Tür zu transportieren. „Damit leistet SEDRIC einen großen gesellschaftlichen Beitrag, indem er auch blinden, älteren und kranken Menschen sowie Kindern individuelle Mobilität bietet“, so Jungwirth weiter. „Darüber hinaus schenkt das vollautonome Mobilitätskonzept jedem Menschen im Durchschnitt etwa 38.000 Stunden zurück – zum Lesen, Lernen, Genießen, Entspannen, Spielen, Arbeiten.“

Einprägsames Design macht innovativen Charakter auf den ersten Blick erkennbar
Das zukunftsweisende Konzept der autonomen und für jedermann auf Knopfdruck verfügbaren Fortbewegung spiegelt sich auch im Fahrzeugdesign wieder. SEDRIC ist auf den ersten Blick als vollkommen neuartiges Fahrzeugkonzept zu erkennen. Das einprägsame Design seines Exterieurs wird von den monolithischen Proportionen ohne klassische Motorhaube und den großzügigen Flächen einschließlich der abgedeckten Räder geprägt. „Kraftvolle Karosseriesäulen, ausgeprägte Radhäuser und kurze Überhänge verhelfen SEDRIC zu einer auffallend soliden Erscheinung, die Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit ausstrahlt“, erläutert Michael Mauer, Leiter Design im Volkswagen Konzern. „Seine Scheinwerfer übernehmen nicht nur gestalterisch, sondern auch funktional die Aufgabe von Augen, die den Blickkontakt zu den Menschen im Umfeld aufnehmen und mit ihnen interagieren.“ Die portal-artigen Türen wirken einladend, die Lounge-Atmosphäre im Innenraum ohne Lenkrad und Pedalerie ermöglicht allen Insassen genussvolles Reisen mit freiem Blick durch große Fensterflächen und einem vielfältigen Infotainmentprogramm.

In seiner jüngsten Ausführung schlägt SEDRIC die Brücke zwischen dem universellen Mobilitätskonzept von morgen und der emotionalen Welt des Automobils von heute. „Die Lackierung in der Farbe Anthrazit Seidenglanz verleiht dem Exterieur eine warme Hightech-Anmutung, die vertikalen Streifen und die Nummerierung sind ein augenzwinkernder Hinweis auf die Möglichkeiten zur Individuali-sierung“, fügt Mauer hinzu. Von Beginn an wurde SEDRIC nicht nur für Shared Mobility im urbanen Umfeld konzipiert, sondern erfüllt durch individuelle Konfiguration auch die Bedürfnisse als Fahrzeug für Owned Mobility. Die technologische Basis des Modularen Elektrifizierungsbaukastens (MEB) des Volkswagen Konzerns bietet Spielraum für markenspezifische Ausprägungen der Mobilität von morgen.

Ideenträger für kontinuierlichen Fortschritt bei Zukunftstechnologien

Mit SEDRIC unterstreicht der Volkswagen Konzern seine führende Kompetenz auf den für die Mobilität der Zukunft maßgeblichen Technologiefeldern: autonomes Fahren, Elektrifizierung und digitale Vernetzung. „Auf diesen Gebieten ist SEDRIC ein markenübergreifender Ideenträger für kontinuierliche technologische Fortschritte, mit denen wir Antworten auf gesellschaftlich wichtige Fragen in den Bereichen Umweltschutz, demografischer Wandel, Wirtschaft und Verkehrssicherheit liefern“, sagt Ulrich Eichhorn, Leiter Forschung und Entwicklung im Volkswagen Konzern.

Zu den zentralen Entwicklungsbereichen gehören die Umfelderkennung mit Kameras, 360-Grad-Lidar-Sensoren, Long- und Short-Distance-Radar sowie Ultraschall-Sensoren, eine Hard- und Software-Architektur zur Datenverarbeitung und Fahrzeugsteuerung mit einem leistungsstarken Großrechner und intelligenter Software, welche den Menschen als Fahrer ersetzt, und die Elektrifizierung des Antriebs. Hinzu kommen die Weiterentwicklung des kontext- und bedarfsorientierten Bedienkonzepts über digitale Sprachassistenten, Touchscreens und Gestensteuerung sowie neue digitale Services zur Personalisierung des Mobilitätserlebnisses. „Die Erfahrungen und die Technologiekompetenz, die wir im Rahmen der Weiterentwicklung von SEDRIC gewinnen, kommen allen Marken und damit auch ihren Kunden zugute“, so Eichhorn.

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